König Balduin IV.
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mit furchtbarer Gewalt; Hugo der jüngere, des Grafenvon Tripolis Stiefsohn, trieb mit der Miliz von Liberiasdrey heidnische Scharen in die Flucht. Alle ChristlicheRitter, welche des Kampfes sich unteewanden, wurdennichr müde und verdrossen, ungeachtet der gewaltigen Hitzedes Tages, welche von bcyden Seiten nicht weniger Streitertödtete, als das Schwert Endlich krönte der Sieg,
erkauft mit dem Verluste vieler aus dem Volke, aber weni-ger Ritter, den rühmlichen Kampf. Saladin führte seineweichenden Scharen zurück über den Jordan; und dieChristliche Ritterschaft begab sich wieder an die Quelle vonSephoris. Die Hitze war noch am Abende dieses Tages ssheftig, daß auf der Rückkehr nach Sephoris Balduin Stifts-Herr und SchatzmeisterderKirche des heiligen Grabes, welcherin dem Kampfe bey Dclveir das heilige Kre'üzesholz getragenhatte, unterlag und in seiner - Sänfte am Bache Kischonneben dem Berge Thabor starb 'o°).
Mir diesem Siege war gleichwohl wiederum sehr wenig gee ^
Wonnen; denn Saladins Absicht, das Christliche Land zu befcha- >
digen, war erreicht, und seine Scharen führten eine reiche Beute
guam ^chäio." IN. 1l)iä. Die inör-genlandischen Geschichtschreiber er-wähnen dieses Kampfes nicht, Crgeschah nach Wilhelm von Tyrus inder Ebene zwischen de» Bargen Bel-veir nnd Fvrbelct, Der letztere Srtwird van den Morgenländern Apher-bala genannt, und von Bohaeddinals ein sehr wvhibefesrigter TIatz an-geführt. E- Vir» L»1. S, L-z, "6.
Lclnilt. insex ^eoer. ii, v.
ir>8) Wilhelni von Tnrus erzähltbey dieser Gelegenheit mit Mißbilli-gung, daß ein anderer Stiftsherrdes heiligen Grabes, Ganfried SottNeu feilte (ä<! dtavo vivo), welcherdem Schatzmeister Balduin zum Bey-üande beygcgebeu wvlden, aii demKampfe dcy Belvcir Lhcil genvm-inen habe (cinm alieuis rapiinr stu-Niid), und erklärt es für eine ver-diente Strafe, daß er durch einenPfeil getvdtel worden, „Dignun, escanim, tic -zur ^latlinui eraisük.juxra v.ri-'uiu Doanni. glsäio clü»Ural zwrrre- etVr»tlit. XXVI. L,)."
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