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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
Entstehung
Seite
162
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lüz Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. III.

Ltzr,

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Jan.

H72.

Febr.

i-7S.

Unter den Christen entstand über diese Fortschritte desFeindes, dessen Furchtbarkeit immer deutlicher vor ihrenAugen sich entwickelte, große Angst und Bekümmerniß.Die Barone des Reichs wurden eiligst nach Jerusalem beru-fen zu gemeinsamer Bcrathung; aber gefahrlose Mittel, demUebel zu widerstehen, ließen nicht leicht sich entdecken. DieGesandtschaft, welche an Saladin war abgefertigt worden,um ihn durch Drohungen zum Abzüge von Aleppo zubewegen, hatte die gewünschte Aufnahme nicht gefunden ^).Darum blieb den Christen kein anderes Mittel, als offenerKampf; und wie mochten sie hoffen, in ihrer damaligenKraftlosigkeit diesen Kampf mit Ruhm und Lorthcil zubestehen?

Doch wurde beschlossen, daß der Graf Raimund mitallen Truppen, sowohl des Reichs als seiner Grafschaft,an einem bequemen Orte sich lagern sollte, um der Gelegenheitzu einer nützlichen Unternehmung zu warten. Der Graflagerte sich also mit seinen Scharen bcy der Burg Area inseiner Grafschaft

Die Christlichen Scharen waren dort noch nicht langeversammelt gewesen, als Botschafter auS Emcssa kamenund die Kreuzritter aufforderten zum Beystandc gegen Sala-din, welcher zwar die Stadt Emcssa überwältigt, aber nochnicht der dortigen Burg ") sich bemächtigt hatte. DieMiliz dieser Burg, welche bis dahin dem Geschlechts Nureds

9) Dieser Gesandtschaft erwähntAbulfaradsch in der ihr. Chron. S.374 .

«L regioois xarte, guae aivitur6LU7-, conicäit, " 'Will». 7/r.XXI. g.

,i) Fachreddin war nicht im Bc>sche der Burgen, wodurch die Städtevon Coelechrien beseitigt waren, ge-wesen; nur mit Ausnahme der Burgvon Barin, welche ihm ebenfalls ge-hörte. ^.buis. S- tS.