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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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lüo Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. III.

I. Ckr. anfangs als seinen Oberherrn an und ließ die ägyptischen

1174. ,

Münzen Mit dessen Namen prägen. Bald aber wurde dieUnzufriedenheit der Muselmänner mit der Negierung einesKnaben, welcher nicht im Stande war, den von Nurcddingeführten Streit gegen die Christen fortzusetzcn, laut; auch regtesich der Neid der übrigen Emire gegen Ebn Mokaddem, undSaifevdin, Neffe Nureddius, bemächtigte sich daher ohne großeMühe, mit Hülfe der Truppen, welche er zur Zeit des Todesseines Oheims eben im Begriff war, zu diesem zu führen, allerBesitzungen desselben in Mesopotamien. Weil aber Saifeddinzu fern war, er seine Tapferkeit bis dahin im Kampfe wider dieKreuzritter nicht erprobt hatte, und ohnehin seine Herrschaft,wozu er gegen den letzten Willen seines Vaters, mit Beraubungseines alrcrn Bruders, sich gedrängt hatte, nicht für recht-mäßig geachtet wurde: so vereinigten sich die Wünschevieler Muselmänner dahin, daß Saladin die Regierungwenigstens des Landes übernehmen möchte, welches sowohlden Angriffen der Christen am meisten ansgcsctzt, als auchzu deren Bekämpfung am bequemsten gelegen war. SelbstEbn Mokaddem, als er cinsah, daß es ihm unmöglichseyn würde, sich gegen so viele Feinde ans die Länge zubehaupten, forderte den Sultan auf, sich in den Besitz

Oktobr. pon Damascus zu setzen. Als daher Saladin vor Damas-cus mit sieben hundert Reitern erschien, so wurde ihm diese

Decbr. wichtige Stadt ohne Schwertstreich geöffnet 5). DieStädte in Coelesyrien Hama und Emcssa, welche den vonNureddin ihnen gesetzten zinsbaren Fürsten Fachreddin we-gen seiner Grausamkeit sogleich nach dem Tode des Athabek

5) Uoli.ieaäm S. 4!. Nach Aditl- de» Tmir (Saad-ed-dtn) Kamesch-feda's Bericht (^iin. 1'. IV. S. >ü) theri», der z» Haleb der Person desentschloss sich Ebn Mokaddem zu die- iüngcr» Fürsie» und der Neaieriingsem Schritts, als er fürchtete, gegen sich demächligt hatte, nicht sich be-