Druckschrift 
3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
Entstehung
Seite
135
Einzelbild herunterladen
 

König Amalrich.

starke Thürme zerstört, doch wurden dieHauser der Einwohnerwenig beschädigt. Im Lande der Heiden erfuhren Hama,Aleppo, Cäsara, Emessa und viele andere Städte nicht minderschreckliche Zerstörung. Der verwüsteten und verödeten Wei-ler und Burgen war im Lande der Christen und Heiden keineZahl. Die Waffen aber ruhten unter diesem schrecklichenUnglück und in der Bangigkeit, welche alle Gemächer er-griffen hatte; die Christen so wie die Heiden dachten nurdaran, die zertrümmerten Städte und Burgen wieder her-zustellen und gegen den Angriff der Feinde zu schützen.Ueberall, sagt der Erzbischofs Wilhelm von Torus, welcherselbst dieses Unglück sah, war Trauer und überall bestatteteMan Leichen. Nur Jerusalem und Vas ganze obere Land,oder Palästina, blieben srey von dieser harten Plage.

Kaum hatten von diesen Schrecknissen die Gemächersich erholt, so erscholl die Kunde, Saladin sey mit einemmächtigen Heere Türkischer Reiter im Anzuge gegen dasKönigreich. Dieses Heer Saladins sollte zahlreicher seyn,als irgend eines der Türkischen Heere, gegen welchedie Kreuzfahrer jemals gestritten, aus vierzig Tausend Rei-tern bestehen, aber ohne Fußvolk seyn "*). Der KönigAmalrich eilte nach Askalon, um die Vertheidigung anzu-ordnen, und vernahm bald, daß Saladin bey der BurgDarum gelagert sey und zwar den Weiler unter der Burgschon erstürmt habe, die von dem tapfern BurghauptmannAnselm von Paß"') unverdrossen vertheidigte Burg aber

iZ3)Dleedsnir ad Lis ^iL Ire-Quentins Ln Rexnv exxeäLrione»viäerLirr, yuoä nirUs serste tsn-tsm 1'urcornra unrlNtuäiirenr eol-leeram auäLersur:kosrium rniw-erus » Lir esulidus»oinnisr cczuLres

wNIis. ^uaäruginrL." Willi. 151^XX. L2.

133) Marin fügt hinzu (I. S. 177):

Aori8 simous Ä remsriiier yne cot.Okiieier .. . est rrn äes siicerrcs clesäeux IVlsrygijg äe csnr

oirt I.rit rank ä'lionnenr s lL Tran-ce."