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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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46 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. I.

pereinigt hatte, ließ Nurcddin, welcher den Kampfüberall vermied, wo er nicht des Sieges ganz gewiß war,von der Belagerung ab.

In diesen schlimmen Zeiten erfüllte die Christen des heil.Landes mit neuem Mnthe die Ankunft des Grafen Dietrichvon Flandern, welcher zum dritten Male als Pilger insheilige Land kam, dieses Mal begleitet von seiner GemahlinSibylle, der Schwester der Königin Melissende, und vier«hundert Rittern. Ihre Ankunft war um so erfreulicher,weil Dietrich einer der vornehmsten Fürsten der zweytcn gro-ßen Pilgerfahrt unter den Königen Conrad III- und LudwigVII. gewesen war "). Denn seine neue Wallfahrt schienein untrügliches Zeichen der Versöhnung des gerechten Grollsder katholischen Christen des Abendlandes gegen die morgen-ländischen zu seyn, wegen des bey der Belagerung vonDamascus verübten Verraths. Darum wurde auch Dietrichmit sehr großen Ehren im gelobten Lande empfangen, undsein Rath in den wichtigsten Angelegenheiten gehört. Nichtohne seinen Rath wurde der König Balduin, der zum männ-lichen Alter längst gelangt, und sich noch immer nichtzur Vermählung hatte entschließen wollen, bewogen, beydem Kaiser Manuel durch eine Gesandtschaft ^°) um einePrinzessin des kaiserlichen Geschlechtes zu werben. Die Ge-sandtschaft erlangte die Gewährung ihrer Werbung; denndie dreyzchnjährige schöne Theodora, die Nichte des Kai-sers, Tochter seines Bruders Isaak, kam mit einem Schatze

Sy) S. Gesch. d. Kreuzz. LH. II.S. 681. Th. III. 2 lblh. I. S. Y 5 . 24s.lieber diese dritte Wallfahrt handelt,außer Wilhelm van Tyrus (xvm.

r6. 5Y.), daö IVIaxiiiim viironicolrUelZiannr (in kisro, Script, rer.6erm, ech. Strnve IV III -S ->S8, af.

Liberia! Llrrania. (in IVeivnit. Xc-ccs 5 . Uiü. 1 S. 32 y.

üo) Sie behänd aus dem BischvffAttard van Nazareth, welcher aufder Reise starb, dem CvnnctabloHonfroy, JvScclin Pessel und Wil-helm de Vuriv. Will». I>r. XVIII.