König Balduin NI. r;
Heftiger als bisher zu bestürmen. Ohne Verzug riefen 2. ehrdie Horner und Drommeten und die Stimmen der Heroldedas Christliche Volk zu den Waffen, und muthig schaartesich das Heer zum Kampfe. Auch die Saracencn, denKampf nicht scheuend/ kamen in zahlreichen Schaaren ausder Stadt. In dieser Schlacht stritten die Christen mit derTapferkeit der alten Kreuzfahrer wider die viel zahlreichernHeiden; und obwohl auch diese tapfer kämpften/ so obsiegtendoch endlich die Christen.
Durch diese Niederlage wurde um so mehr der Muth derAskaloniten gebrochen/ als sie von allen muselmännischen Für-sten sich verlassen sahen. Denn vergeblich hatten sieNureddinsowohl/ als den König von Damascus um Hülfe gebeten.
Das Volk verlangte die Befreyung von dem Ungemach derBelagerung so heftig von den Kricgsvbersten/ daß diese Bot-schafter an den König Balduin abfertigten und ihm anbo-ttn, die Stadt zu räumen/ unter der Bedingung freyenAbzugs mit aller fahrenden Habe und sichern Geleitsbis AlArisch. Die Christlichen Fürsten weinten Freudenthrä-ncn/ als sie diese unerwartete Botschaft vernahmen/ underhoben lobpreisend ihre Hände zum Himmel. Der KönigBalduin bewilligte ohne Bedenken den Saracencn jene Be-dingungen und bestimmte nur noch / daß die Stadt binnendrey Tagen geräumt werde. Nachdem dieser Vertrag vondem Könige/ einigen Baronen und den Abgeordneten derAskaloniten beschworen/ von den letztem auch die verlangtenGeißeln dem Könige gestellt worden: so begaben sich einigeRitter in die Stadt und pflanzten die königlichen Banner
die Notb und die Unmöglichkeit lä»- kommen konnte, begab sich zu Landegern Widerstandes die Muselmänner oder Wasser nach Aegypten oder an-um Frieden zu birken, welcher ihnen dern Ländern./'auch gewährt wurde; und wer weg-