mit der größten Beharrlichkeit die Angriffe auf die beiden Dorf«,Bei einem derselben ist LanucS, der immerwährend an der gesahr-vvllstcu Stelle sich befunden hatte, um einen Augenblick zu ruhe»,vom Pferde gestiegen und wird hier ron einer Kugel getroffen, dieihm beide Beine zerschmettert. Das Heer verliert einen seiner er-sten Generale, dessen Talente sich so wunderbar entwickelt hatte»,Frankreich eine seiner kräftigsten Stutzen, der Kaiser einen eifri-gen Freund. Cr wird sogleich nach der Lobaninsel gebracht; Na-poleon geht ihm bis an die kleine Brücke entgegen. Ihr Gesprächist höchst rührend; sie umarmen sich aus das Zärtlichste. Napoleonliegt vor dem sterbenden Helden auf den Knieen und vergießt HeistLhränen. Unter jeden, Verhältnisse wäre das ein großes Schau-spiel gewesen, es war dieses aber ganz besonders an, Abende einerso zweifelhaften Schlacht, die uns so viele brave Krieger gekvpethatte.
„Unsre Truppen hatten den Hunger und die äußerste Eri»»-dung an diese» beiden glühend heißen Tagen, an welchen sieüc> Stunden in Gefecht waren, gleichsam vergessen. Welch eineschöne, glorreiche Zeit!!! In dieser so höchst critiscipen Lage erkal-tete dennoch unser Eifer und uns e Vertrauen keinen Angcubliik,der Geist nnscrS Heerführers war ans alle seine Soldaten »berge-gangcn. An diesen merkwürdigen Tagen schlugen acht französischeDivisionen, weiche nicht die Halste unsrer Armee ansmachteist, mi-nnt.rbrochrn den Angriff des ganzen Oestcrreichischen Heeres ab.Cs konnte rms nicht eine Ruthe Land nehmen, und war oft selbsrans dem Punkte, geworfen zu werden.
„Mit Einbruch der Nacht wurdpn die zahlreichen ans dem sta-ken User zusannncngebrachten Verwundeten über die kleine Mücketransportirt. Alle diejenigen, welche noch Leben hatten, schaffteman auf die Lobaninsel- Hierauf ließ man die Artillerie sanuntden Munilivnswagcn darüber passiren und nahm selbst demTrümmer mit. Die dem Feinde abgcnonimenen Stücke warmschon in Sicherheit gebracht worden. Es blieb nichts auf demSchlachtfelde zurück; nicht einmal die Flinten und die Kürasse ei-nes Lheils unsrer Tobten.
„Der Feind begieng den ganz nnbegreistichen Fehler, seineVortheile nicht augenblicklich zu verfolgen, und besonders, »»§diese Lobaninsel zu lassen, die mitten auf sein Terrain volttat,unsre Zuflucht im Unglück war und uns bald selbst den Sieg ver-schaffte."