Druckschrift 
7 (1823)
Entstehung
Seite
132
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er die Donaubrncken nicht hatte, weil das Ende eines solckc«Coalitionskrieges nicht in Wien, sondern nur durch die Aufm-düng der Armee - Uibcrrcste und der Ligne der Fürsten zu erlan-gen war, u- s. w.

„Aber um diesen Zweck zu erreichen, mußte ein Urberg««,über die reißende Donau, deren Wässer jetzt besonders angcschrml-len waren, im Angesichte eines immer noch furchtbaren HccrcS,mitten im feindlichen Lande bewerkstelligt werden u> s w.

„Inzwischen hatte doch das Gerücht von dem Einzüge derFranzosen in Wien bei den Hvstn und Völkern Deutschland«die Empfindungen, welche sie bei der Nachricht von de» Sieg«» klEckmüyl gehabt hatten, noch erhöhet- Die Insurrektionsplärresammt den Rüstungen wurden vertagt, die Privatverbi»dr»iß>rrerkalreten und lösten sich auf. Schill, dem es gelungen war, cinCorps von Onus Mann zusammcnzubringen, fand, nachdem er die-Namen des Königs von Preußen und Englands kompromittirkhatte, kein Land das es wagte, sich für seine Sache zu erilä-ren, u. s. w.

,,Selbst das Londoner Cabinct empfand den Einfluß dreinTriumphe- Sie trugen nicht wenig dazu bei, die Irrnigre«und Unbestimmtheiten seines Ministeriums zu vermehren und dieversprochenen großen Diversionen wurden von Tag zu Tage ver-zögert.

„Der preußische Hof häufte die Versicherungen seines treue«Festhaltens an den geschloffenen Traktaten und stellte sich an. ,:ISob er die Cchillschen Parlheigänger verfolge. Der dem Awcbe.'iienach mit uns verbündete russische Hof entschloß sich endlich sinContingcnt zu stellen- Ein Corps von i5,uoo Manu — ungleichgeringer, als er sich zu dessen Stellung verbindlich gemacht batte-brach nach Gallizien auf und noch glaubt man allgemein, daß dieRussen eigentlich nur vergingen, um den allzuschnellen VoMit-ten der Polen und besonders ihren Grundsätzen entgegen z«wirken.

„Der Uibergang über einen Strom, wie die Donau, bleidtstets ein sehr schwieriges Unternehmen. Es ist nicht genug, eineBrücke zu haben und nach dem ander» Ufer zu gehe». Man nur?verrücken, sich halten und die Brücke behaupten. Wenn man daa«die schreckliche Menge von Gegenwänden, die zu einem solche«Baue erforderlich sind — und ferne leichte Zerstörbarkeit, so n>ledie ungeheure Macht der Hindernisse bedenkt, welche dabei riter-wuntzei, werden muffen, sp ist es sehr schwer z» begreifen, me