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Mcn nicht ihn boshafter Weise über eine Menge darauf Bezughabender Kleinigkeiten auszufragen, und er war so gutmüthig, miteiner gewissen Wichtigkeit darauf zu antworten. Endlich fragteihn einer derselben, um die Sache zum Schlüsse zu bringen, welcherW, beiden er denn nun eigentlich den Vorzug gebe? „MeinerTreue, crwicdertc der General mit Emphase, ich muß gestehen,baß wenn ich an einem Schlachttage auf meiner weißen Stute säße,ich wahrscheinlich nicht herabstcigcn und meine graue Stute reiten- würde." Damit ging er fort, und Gott weiß, was für Toll-
> l,eiten man darüber trieb, Die Unterhaltung hatte indeß eine an-' dre Wendung genommen und man sprach viel und geistreich über
Blondinen und Brünetten. Da fragte die Königin jemanden, wel-chen er den Vorzug gebe? Dieser machte sogleich einen krummen' Nucken, nahm den feierliche» Ton des Oestreichers an und er-wicdcrtc: „Meiner Treue, Cw. Majestät, ich muß gestehen,büß, wenn ich an einem Schlachtcage auf meiner — Schon gut,ttgcgnete die Königin, ersparen Sie uns das Uibrige.
Nach Tisch las er uns Bcvcrlcp und den Hausvater, welchen
> letztem er vorzüglich tadelte. Auch uns schien er erbärmlich. Wasden Kaiser dabei am meisten belustigte, sei, wie er sagte dies,daß er von Diderot, diesen Hauptanführer der Philosophen undbrr Encyklopädie stamme. Er bemerkte, daß alles darin falsch und lä-cherlich sei. Dann sprach er viel über einzelne Gegenstände daraus,und endere damit: „Wozu aber mit einem Wahnsinnigen im hcs-
^ tigsten Anfälle des hitzigen Fiebers sprechen? Arzneien bedarf er,entscheidende Maasregeln, keine Gründe. Wer weiß nicht, daß^ der einzige Sieg über die Liebe in der Flucht besteht? Mentorsiurzt den Telcmach, um ihn zu schützen, ins Meer. Wenn Ulysses^ sich gegen die Sirenen verwahren will, verstopft er die Ohrenss feiner Gefährten mit Wachs und läßt sich anbinden, u. s. w."
Freitags, am August.
Das Wetter bleibt schlecht. Der Regen fließt in Strömen.Der Kaiser befindet sich unwohl. Er leidet an den Nerven.
Er hat mich rufen lassen, um mit ihm zu frühstücken, undlange Zeit hindurch drehte sich die Unterhaltung abermals um dieAuswanderung. Ich habe schon gesagt, daß er mit mir oft dar-auf zurück kam. Heut fragte er mich über bcsondre Dinge vonCoblenz, unsre Lage daselbst, unfern Ton, unsre Gesellschaften,unsre Organisation, unsre Ansichten und HülfSmirtel. Als ich ihn