auf dieses geantwortet hatte, schloß er damit: „Sie haben nn,schon mehr als einmal über diesen Gegenstand eine Menge Din-eder Art gesagt, und doch kann ich mir sie nicht merken, weil Siemir sie nicht ln der Ordnung vortragen. Schreibe» Sie mir dar-über eine regelmäßige Geschichte auf. Was haben Sie denn lmBesseres zu thnn? Und daun, mein Lieber, gicbt dies ein Bruch-stück ab, das sich vortrefflich für Ihr Tagebuch eignet." DicsejBegehr glich dem der Dido an AeneaS, und ich hatte eben s»gut auSrufcn können: rL^kna jukx-s, n. s. w. Dennoch
entwarf ich etwas darüber, so gut cs mir Gcdächtniß und Vcnr-theilnngSkrasc verstattetcn, denn diese singen schon an zu alter»,und zu jener Zeit war ich noch sehr jung. Hier stehe cs so, «ieich es kurze Zeit darauf Napoleon vorlaS.
„Sire! nach dem berüchtigten Tage, welcher die Vasiille zer-störte und ganz Frankreich in Bewegung setzte, ergriffen die mei-sten unsrer Prinzen, welche sich der Gefahr auSgcsetzt glaubte»,die Flucht, anfangs bloS, um sich sicher zu stellen. Bald dar»»,'kamen angesehene Personen und junge Leute mit ihnen zusammen,crstre wegen der gegenseitig obwaltenden Verhältnisse, letztre, ivcilein solcher Schritt in sich selbst etwas auffallendes, Edles und Ent-schiedenes hatte. Sobald man sich in größerer Anzahl zusammenfand, siel eS den Versammelten ein, daS, wozu bisher blvs derZufall und der Eifer der Einzelnen geführt hatte, zum Vestender Politik anzuweudcn. Man überlegte, daß, wenn man mittelstdieser Vereine, eine Art von kleiner Macht bilden könne, sic mitVortheil wieder inö Junre zurückzuwirkcn im Stande seyn, derHebel eines Aufstands werden, die Gemüther dort erregen undUnruhen bilden könne, während sie selbst nach Außen einen An-spruch oder Vorwand hcrgebc, um sich an fremde,Mächte zu mcn-den, und die Ausmcrksamkcit derselben zu verdienen. Dies ist dirUrsprung der Auswanderung, und inan versichert, daß dieser küh-ne Gedanke sich vom Herrn von Calonne herfchricbe, der im Ge-folge eines unsrer Prinzen, welcher ans Turin nach Deutschlandsich begab, durch die Schweitz reiste.
„Die erste Versammlung geschah unter dem Prinzen von Cou-dc- zu WormS. Die berühmteste fand in Eoblenz unter den bei-den Brüdern des Königs statt, deren einer «uS Italien kam, >ro-h:n er sich kurz vorher zu seinem Schwiegervater dem Könige vonSardinien, geflüchtet harte, während der andre von Brüssel an-langte, wo er den Vcrbastunzeu entflohen war, die Ludwig XVl.zu VarenneS in die Gefangenschaft brachten-