Druckschrift 
7 (1823)
Entstehung
Seite
42
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nicht eine grnndbvse Frau gewesen? — Gewiß nicht, antwortete ich,vielmehr war sie die beste Frau von der Welt, voll Gerst und ver-stand. — Nun, La hat sie allerdings sehr Ursache sich über michzu beklagen, ergegnete der .Kaiser. DaS kommt anS faischcn Nach-richten! inan har in ick dahin gebracht, sie zr, mit'bandcln! — ^ ^Si.e, Si-e haben sic sehr ungl-cklich geuiacht. Frau v. B. leineiier für dir Reize der großen Gesellschaft, und Sie haben sie aus Pa-ri' in cinc Provinz verbannt, wo ich sie brr einer meiner Sendrui-g,n. hastotod ans Lanarrweilc fand, nnb doch nicht horte, daß ßeüber Lw. Majestät geschimpft hätte, was gewiß doch sehr ver-ständig war. — Über warum baden Sic mir meine» Jrrkhur-inicht lnnommen? — Ach, .Sire, ich war Ihne» zu wenig iichgewest», um Sie so gut zn kennen, als jetzt, so konnte ich cedenn damals durchaus nicht ans eigne Rechnung wagen. Doch er.lauben Sie mir noch ein Witzwort der Frau v. V. in London, intraurigsten Punkte unsrer Auswandrung, woraus Sie sie bessrkkennen lerne» werden, als irgend etwas anders sie Ihnen zr,schildern vermöchte. Eden als Sie zum Eonsalat gelangt wann,ln fand sich jemand, der gerade aus Paris angekommen, in einerkleinen Gesellschaft bei ihr Er war durch alle die genauer»richten, vre er uns aus einem Lite, der uns allen so nabe er-ging, geben konnte, der König des Feste. Man fragte ihn archrilcr den Consul auS. Lange kann er nicht mehr leben, antworten

er, er ist gelb, d a ß e s ei ne Freu d e i st: das war s.i»

S-rsdruch. Und nun sich nach und nach erhitzend, brachte er dieGesundheit ans: Auf de» Tod des ersten Eonsuls! — A, ad-stycuiich! rief sogleich Frau v. iS- ans, auf den Tod eines Men- i

s.ben trinken! Pfui doch! Weit bester trinken wir statt dessen:

Aus die Gesundheit des Königs!

„Ja, >a- iahte der Kaiser, ich wiederhole cs, daß ich sie sehrübel behandelt habe, und das auf Nachrichten, die man mir über siehuiterb;achte. Man hatte mir erzählt, daß sie intrigant sei, sichin die Politik mische und besonders sich den Spott sehr angeeignethade. Ich crinnre mich noch an einen Witz, den man ihr wnhr- ^scheinlich auch nur untergeschoben hat, der mir aber übrigens des- ?halb aussiel, weil er jedenfalls sehr geistreich ist. Jemand seht ^Angesehenes, den sie sehr iutereffirte, soll eifersüchtig auf sie ge- >wesen seyn, und sich durch ihre Rechtfertigung nicht ganz be- jfriedigt geglaudt haben, so daß er ihr schrieb, sie werde freilich idas Spruchwolt reckt wohl wissen, daß die Gemahlin Eäsars »ie jVerdacht erregen könne. Darauf antnwriele Fra» von B- auf der !