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Was mich betrifft, so dachte ich im Stillen über diese Anbau»smig von Unannehmlichkeiten nach, die stets ron neuen, in so kur-zer Zeit cinschlugcn. Ich fand für einen Beobachter diesen Augen-blick sehr merkwürdig, wog die Qual ab, die sie hervorbringenmußte», und bewunderte, wie doch so wenig er sich diese merkenlasse. Ich sagte zu mir selbst; Und das ist nun der unumgäng-liche Man», der Tyrann! Man Härte glauben sollen, erhabe mich durchschauet, denn als wir aus der Kalesche gestiegen,und ein paar Schritte voransgcgangen waren, sagte er mir halberStimme zu mir: „Wenn Sie Menschen s.ud'.rcn wollen, so ge-ben Sie nur Acht, wie weit die Geduld gehn, und was man allesverschlucken kann."
Als wir nach Hause gekommen, verlangte er Thee. Ich habeihn nie welchen trinken sehen. Frau v. Montholon hatte zum er-srenmalc ihren Salon bezogen. Er wollte sic besuchen und bemerk-te, daß sie besser logirt seyn müsse, als wir alle. Daun ließ erein Schach bringen, verlangte Licht, und spielte nach der Reihemit mehrern von uns. Nach und nach kam er in seine natürlicheGenmthssttinmung. So brachten wir die Stunde des Miltags-cssene herbei. Er aß wenig, ward aber vollkommen heiter. Nunüberließ er sich dem Gespräche, und kam auf seine frühere Zeit zu-ruck, die immer bcsondre Anziehungskraft für ihn hat. Er sprach vielvon seinen alten Bekanntschaften, von der Schwierigkeit, die einigederselben nach seiner Erhebung hatten, bis zu ihm durchzudringenund bemerkte, daß, wenn man nicht über die Schwelle seinesMastes habe kommen können, dies ganz gegen seinen Willengeschehen sei. Wie muß cs da also, fügte er hinzu, erst mit an-dern Souvcraincn gehn? u. s. w.
So kosend brachten wir n Uhr heran, ohne daß cs der Kai-ser oder jemand von uns gewahr geworden wäre.
Mittwochs, am ^4. Juli.
! Heut ha, der Kaiser das Billard das man eben ausgestellt hat-M tc, versucht, dann ist er einige Augenblicke ansgegangen. DaS
D Wetter war sehr sencht und er kehrte schnell nur.
>« Ais vor Lisch der Kaiser in seinem Zimmer mit mir über die« Auswanderung sprach, ward der Name der Frau von B... ge-
! nennt, welche Hofdame von Madame gewesen war und im Beginn
^ unsrer Angelegenheiten sehr die Aufmerksamkeit auf sich gezogen
s hatte. Der Kaiser sagte über sie: „Ist aber die Frau von B»