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ihn zu bessern suchen, aber keineswegs ihn vernichtend Wenn manden Papst stürzen und Rom revolutioniren wollte, so werde manzuverlässig Krieg mit Neapel haben, was aber durchaus vermieden«erden müsse. Man solle daher nur dem Ambassadeur befehlen«nach Rom zurückzugehen, die Bestrafung der Schuldigen zur War»nung für Andre zu fordern, ferner zu verlangen, daß eine außer»erdenkliche Ambassade anherkomme, um im Palast Luxemburg daSVorgcsallne zu entschuldigen, und der General Provera sortgeschicktwerde; daß man hiernächst dem gemäsigtesten Prälaten die Leitungder Geschäfte anvertraue; und endlich solle man den Papst nöthi»gen, mit der CiSalpinischen Republik ein Konkordat abzuschließen«durch Bereinigung aller dieser Maasregelo aber Rom dahin brin«gen, ruhig zu bleiben und sich nicht in die Angelegenheiten zumischen. Der Abschluß eines Konkordats mit den Cisalpinernwerde übrigens den Bortheil gewähren, daß die Gemüther inFrankreich auf einen ähnlichen Schritt vorbereitet würden. Aberla Rcvelllcre, der stets von seinen Theophilantropen umringt war,I!eS den Beschluß fassen, gegen den Papst zu marschiren. DieZeit sey gekommen, sagte er, dieses Götzenbild umzustürzen. DaSblose Wort: römische Republik, wäre schon hinreichend, um alleglühende Leidenschaften der Revolution aufzuregen. Der französischeGeneral sey zu jener Zeit zu bedächtig gewesen und wenn manjetzt Streitigkeiten mit dem Papst habe, sey es einzig und alleindessen Schuld. — Aber vielleicht hatte er damals wirklich seinebesondern Absichten. Seine höflichen Formen, seine Schonung ge«gen den Papst, sein großmüthigcs Mitleid gegen die deportirtcnPriester, hatten allerdings die Gemüther in Frankreich sehr in Der»wunderung gesetzt.
In Hinsicht auf die Besorgniß, die Revolution Roms möchteeinen Krieg mit Neapel nach sich ziehen, behandelte man dieSache mit Vorsicht. — Wir hatten eine zahlreiche Parthei inNeapel und von einer Macht des dritten Ranges nichts zu furch»ren. Berthier erhielt daher den Befehl, sich Roms zu bemächti«gen und daselbst die römische Republik einzurichtcn; dies geschah.Man ernannte zu Rom drei Konsuls für die exekutive Gewalt, sowie einen Senat und ein Tribunal für die Gesetzgebung. VierzehnKardinäle begaben sich in die Peterskirche, um daselbst ein Te»deum zum Gedächtniß der Wiederherstellung der römischen Republikzu singen, die doch nichts anders als die Unterdrückung der welt»lichen Macht des Papstes war. Aber das Volk, das einen Au»genblick von der Idee der Unabhängigkeit berauscht war, riß dengrößten Theil dcS Klerus mit sich fort. Jedoch die Hand, welchebis dahin die Dfsiziere und die Administrationsbehörden im Zaum