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5 (1823)
Entstehung
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richten möchte, bemerkte, daß ein Verzug von zwei bis drei Ws. i

hinzu, daß er seine Armee Zusammenhalten und solche Stellungen - Inehmen werde, daß er Herr der Ereignisse bleibe und es ihm alss >nur hauptsächlich darauf ankämc, den Moment des Aufdrucks bei- l'lder Armeen genau zu erfahren. Zu Klagensurt erhielt er Antwort j >auf diese Depesche. Sie enthielt Glückwünsche des Direktoriums l iwegen seiner neuen Siege; zu gleicher Zeit aber die sonderbare ' iund unerwartete Erklärung, daß die Armeen vom Rhein, so wie ; >von der Sambre und Maas nicht über den Rhein gehen würden ! !und man also auf ihre Diversion in Tcutschland keine Rechnung ! >machen dürfe; die Unfälle des letzten Feldzugs hätten sie um ihre ^ !Schiffbrücken - Equipage und um alles nöthige Material gebracht. - !Diese seltsame Depesche konnte nur aus Znlrigue oder politischen ^ iAnsichten entstanden seyn, die zu ergründen ganz unnütz war. So Z ^viel gicng mit Bestimmtheit daraus hervor, daß der sranzösiftb- ^

Wiens Wällen auszupflanzen, nicht realisiren konnte. Er durstejetzt, ohne gegen die Regeln der Klugheit zu verstoßen, nicht mehrdaran denken, über den Sömmering zu gehen und schrieb daher zzwei Stunden nach Ankunft des Eouriers an den Erzherzog Karl, ^daß, da er Vollmacht zum Unterhandeln habe, er ihm den Ruhm ilüberlassen wolle, der Welt den Frieden zu schenken und den Pla-gen seines Landes ein Ziel zu setzen. '

„Mein Herr General en Ehcf! — Brave Soldaten führen i s-Krieg und wünschen dabei den Frieden. Dauert der Krieg nicht sschon 6 2ahre? Haben wir nicht schon Menschen genug getödiet ! "— der trauernden Menschheit der Leiden nur zu viele bereitet?Don allen Seiten erschallen diese Klagen! Europa, das gegen die ui-französische Armee die Waffen ergriffen hatte, legte sie nieder; nur i's2hre Nation ist noch übrig und doch soll Blut mehr als jemals ?stießen. Dieser siebente Feldzug beginnt unter ungünstigen Vorbe« sdeutungen. Welches auch sein Ausgang seyn möge, so werden ausder einen wie auf der andern Seite mehrere Tausend Menschenbleiben und wir uns dann doch cinverstehen müssen, da in der 'Welt alles ein Ziel hat — selbst die Leidenschaften des Hasses.

„Das ausübende Direktorium der französischen Republik hat -Sr. Majestät dem Kaiser das Verlangen, den Krieg, der die Völ-ker in Verzweiflung bringt, zu beendigen, bereits ausgedrückt, die sDazwischenkunft deS englischen Hofes jedoch den Erfolg gehindert. !Gicbc cs denn sonach keine Hoffnung, daß wir uns verständigenkönnten, und ist eS denn so nöthig, daß wir uns für die Vortheile

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chen Ihm nichts auömache, daß er aber dies alles genau wissen ;

müsse, um seine Maasregeln darnach nehmen zu können. Er fügte !

General nun den heißen Wunsch, seine sic reichen Fahnen