<- währt. Unabacsehcn von dem wahren BewegungSgrunde verbreitet«ii «r einen Firnis des Abenteuerlichen und Romanhaften über mich,.i> welches nie unangenehm gewesen ist, und überhaupt ganz in mei«
n nein Charakter lag. Er hat eine Menge Luiproquo's und lustiger
i> Scenen, die mir sehr werth waren, herbeigeführt. So wurde ichi. z. B. in England in einer ganz unbefangenen Gesellschaft gefragt,>S was denn eigentlich an dem Werke des Herrn Lesage sei? und inz einer Erziehungsanstalt sagte man mir Grobheiten, weil ich dabet
bcharrte, es herabzusetzen u. s. w.
ch „So lange ich mich selbst mit dem Werke beschäftigte, wolltei, ich alle, die es begehrten, selbst bedienen und unmittelbar mitij ihnen unterhandeln. Nun konnte ich die angenehmsten Bekannt,
schäften machen und brauchte keine mehr zu suchen, sondern siein nur abzulehnen. Vorzüglich gesucht war ich in Frankreich. Ich
i> ärndtece da die schmeichelhaftesten, zartesten, gewähltesten Aus«
'« 'drücke ein, man behandelte mich auf die feinste Weise; ein Theil,
ii weil er wußte, wer ich sey, der andre gerade deshalb, weil er es
i> nicht wußte, alle, weil ich im vollkommensten Gleichgewichte mit
j jedem blieb. Ich, meinerseits, genoß des sonderbarsten Schauspiels
i von der Welt. Da man mir bei der Unterzeichnung seinen Na»
h men nennen mußte, so lies ich eine Menge Personen, die ich sehr
, gut kannte und stillschweigend beobachtete, die Musterung vor mir
>! paffsten. Da vorzüglich konnte ich nach Gefallen über die Der«
i. schiedenheit der Meinungen, der Urthcile und des Geschmacks unter
k, den Menschen Ueberlegungen anstellen. Das einzige, was der
eine an dem Werke auszusetzen fand, war gerade das, was der
ii andre am meisten bewunderte; was ein dritter als unerläßlich
i< anrieth, tadelte ein vierter als unzulässig, und jeder verfehltei. nicht, wie gewöhnlich, seine Ansicht als die der Allgemeinheit darzu«
iS stellen, es war durchaus die von ganz Paris, ja von der ganzen Welt.
!> „Dabei konnte ich mich vorzüglich von dem großen Vortheilel§ überzeugen, der darin liegt, seine Sachen selbst zu besorgen, so viel
, von dem Einflüsse, welchen Gefälligkeit und Artigkeit in allen Le«
i, bensverhältnissen haben. Ich nahm alles an, was man mir vor-schlug, ich war sogleich mit allem einverstanden, was man ver«
t, . langte, und man bezahlte mich dafür hundertfach. 2emand, der
i> vielleicht gar nicht in der Absicht gekommen war, das Werk zu
n kaufen, nahm cs nun nicht allein mit, sondern führte mir auch
i, 10 bis 30 Unterzeichner zu, ja einige sogar bis zu hundert,j „Dieser lies mein Werk vom Minister!» des Innern für klas«
i. fisch erklären, ein andrer cs in die äußern Verhältnisse einführen,> ein Dritter wollte mir de» Ehrcnlegionsorden dafür verschaffen, einVierter rückte treffliche Aufsätze darüber in die Zeitschriften ein.