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5 (1823)
Entstehung
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und die Wohlchat Ihrer Amnestie. Meine Verhältnisse waren g,.ordnet genug, um mich ohne Absicht, als bloser Reisender, mum die Luft des Vaterlandes wieder zu athmen und die Haupt,stade wieder zu sehen, nach Paris z» verfügen. Als ich abneinmal da war, fühlte ich mich Herr meiner Sprache, Nachsei,schungen waren leicht, meine Ideen, mein Urthcil hatte sich erwei.tert, ich gebot über meine Zeit, mich selbst, und unternahm d,zWerk, so wie es !jetzt vor mir liegt. Regelmäsig gab ich alle ZMonate 4 Bogen davon heraus. Damals gicng eS mir wirklich,sowohl moralisch als in pekuniärer Hinsicht, bewundernswmhglücklich. Theilnahme, Wohlwollen, Anerbietungen aller Art,Geld, Kenntnisse, alles kam mir von jeder Seite entgegen. Eiwar ohne Zweifel die angenehmste Periode meines Lebens.

In England hatte ich mein Werk unter einem angenommene,Namen hcrausgegcben, um die Ehre des meinigen nicht zii kom>promittiren. Ich nannte mich Le Sage, wie ich mich eben s«gut Leblanc, LegriS, Lenoir hätte nennen können. Freilich abuhätte ich nicht übler wählen, oder wenigstens keinen allgemeiner» Na,men annehme» können, denn als einige Zeit darauf ein Brief a» michunter dieser falschen Adresse anlangte, erhielt ich ihn erst, nachdemer in den verschiedenen Vereinen französischer Ausgewanderten durchdie Hände von 22 Geistlichen gelaufen war., die alle so hießen,deren letzter, der wahrscheinlich entdeckt hatte, daß der Brief ihm nichtgehöre, ihn mir im heftigsten Zorn zusandke, indem er die War-nung hinzufügte, doch, wenn man seinen Namen verändern wollte,nicht den von andern Leuten anzunehmen.

In Frankreich behielt ich denselben Namen Le Sage bei. Ergehörte nun einmal zum Atlas; ein neuer hätte die Käufer tau»scheu können, indem sie deshalb ein anderes Werk erwartet hätten.Auch wollte ich übrigens den meinen nicht der Ungcwisheit desErfolgs, vielleicht gar den Beleidigungen eines Journals preis«geben oder von der Polemik mit Koch bespritzen lassen. Als daSWerk nun vollkommen geglückt war, dachte ich nicht mehr daran,und vielleicht lag eS noch in einem Ueberreste alter Dorurlheile,den ich mir. nur schlecht verbarg.

Allerdings war mir der licterarische Ruhm sehr schmeichelhaft,aber ich stammte aus kriegerischem Grschlechte und war, wie ichmir selbst sagte, mit Gewalt gezwungen worden, einen ander»Weg zum Ruhme zu betreten. Die Umstände nöthigkeu mich z«diesem. Aber ich wollte es doch wenigstens heilig versichern, daßich alle meine Pflichten in Beziehung aus das erstre gekannt hatte.Auch habe ich übrigens nie Ursache gehabt, diesen doppelten Na-men zu bcrcurn; im Gcgcnthcil hat er mir oft große Freude ge>