Druckschrift 
5 (1823)
Entstehung
Seite
15
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Schule geführt. 2ch bin cs gewesen, der auf der Halbinsel dieenglische Armee gebildet hat.

„Die Ereignisse haben bewiesen, daß ich In der Wahl meinerMittel sehr gefehlt habe — und ein Fehler in den Mitteln ist vielschlimmer, als in den Grundsätzen. ES liegt am Tage, daß beider Crisis, worinnen sich Frankreich befand, bei dem Kampf derneuen Zdeen in der großen Angelegenheit des 2ahrhundertS gegendas ganze übrige Europa, wir Spanien nicht unfern Feinden zurDisposition überlassen durften. Wir mußten cs in Güte oder mitGewalt in unser System verketten. So verlangte eS FrankreichsBestimmung, und das Gesetzbuch der Nationen ist nicht immergleichlautend mit dem des Privatmannes. Zudem vereinigte sich inBeziehung auf mich hier die Stärke deS Rechtes mit der politi-schen Nothwendigkeic. Spanien, das mich in Gefahr sah, Spaniendas mich bei 2ena beschäftigt wußte, hatte mir so ziemlich denKrieg erklärt. Dies Unrecht durfte nicht ungestraft bleiben; ichkonnte ihm meinerseits auch den Krieg erklären, und wahrhaftigder Erfolg war klar. Eben diese Leichtigkeit hat mich verleitet.Die Nation verachtete ihre Regierung; sie forderte laut einen ver-besserten Zustand. Auf der Höhe, zu welcher das Schicksal micherhoben hatte, hielt ich mich für berufen, ich hielt es für meinerwürdig, auf friedliche Weise ein so großes Werk zu vollbringen.2ch wollte Blutvergießen vermeiden, nicht ein Tropfen sollte fürdie Befreiung Castiliens stießen. 2ch riß also die Spanier los vonihrer abscheulichen Verfassung und gab ihnen eine liberale Consti-tution. 2ch hielt es dabei — freilich zu leichtsinnig — für nö-thig, ihre Dynastie zu verändern und stellte einen meiner Brüderan ihre Spitze. Allein er war der einzige Fremde mitten unterIhnen. 2ch erkannte die Unverletzbarkeit ihrcö Gebietes, ihre Un-abhängigkeit, ihre Sitten, Ihre übrigen Gesetze an. Der neue Mo-narch erreichte die Hauptstadt und hatte keine anderen Minister, keineandern Räthe, keine andern Höflinge, als der alte Hof vorher halte.Meine Truppen zogen sich zurück. 2ch schenkte ihnen die größteWohlthat, die je über ein Volk ergossen worden ist, so sagte ichmir damals, und ich sage es mir noch jezt. Die Spanier selbst— man wollte eS behaupten — dachten im Grund deS Herzenseben so und beklagten sich nur über die Formen. 2ch erwarteteIhre Segnungen, aber es kam anders. — Sie verschmähetcn ihrenVortheil und dachten nur an das Unrecht; sie wurden entrüstetvon der 2dee einer ihnen zugefügten Beleidigung, lehnten sich aufbei dem Anblick der Macht, griffen alle zu den Waffen. DieSpanier in Masse benahmen sich wie ein Mann von Ehre. 2chkann nichts dagegen haben, außer daß sie triumphirten, daß sie