zu ToScana mir eine Stimme in dieser Familie und ihren Der«wandten war: DaS ist gut, sagten sie, daü bleibt unteruns, das ist eine von unsern Familien. Späterhin, wievon der Krönung die Rede war, welche der Pabst in Paris vollzie-hen sollte, und diese Handlung von der größten Wichtigkeit, wie dieFolgen bewiesen haben, bedeutenden Schwierigkeiten unterlag, indemdie Oestcrreichsche Parchei sich in dem Conclave mächtig dagegensetzte, trug die italiänische Parthei den Sieg davon und fügte denpolitischen Betrachtungen noch die kleine Bemerkung der National-Eigenliebe hinzu: Bei alle dem ist eS eine italiänischeFamilie, die wir über die Barbaren setzen, um siegu regieren. — Wie rächen uns dadurch an denGalliern."
Nun kam der Kaiser ganz natürlich auf den Pabst, der ihmgar nicht abgeneigt war, wie er sagte. Der Papst rechnete es ihmnicht zu, daß er seine Versetzung nach Frankreich anbcsohlen harre.Mit Unwillen hatte er in mehreren Büchern gelesen, der Kaiserhabe sich grobe Beleidigungen gegen seine Person erlaubt. Er warvielmehr zu Fontainebleau auf eine Weise behandelt worden, dieganz seinen Wünschen entsprach, auch war er weit davon entfernt»nach seiner Rückkunft nach Nom, Groll gegen ihn zu hegen. AlSer dessen Wiederkehr von Elba nach Frankreich erfuhr, harte er,mit einer Miene, welche Vertrauen und Thcilnahme bewies, zuLucian gesagt: e <- .-»riiv-iro. „Er ist gelandet, er ist
angekomme»." Später hatte er noch hinzugesügt: „Sie gehennach Paris. Das machen Sie recht. Schließen Sie meinen Frie-den mit ihm. 2ch bin zu Rom; von mir soll er nie etwas un-angenehmes erfahren."
„Auch ist es keinem Zweifel unterworfen, sagte der Kaiser, daßRom ein natürliches und sehr vortheilhafces Asyl für meine Fa-milie seyn wird. Man wird sie dorr als einheimisch betrachten.Endlich — so schloß er mit Lachen — hat selbst der wenig be-kannte, poetische, hochklingcnde Name Napoleon, gleich andernkleinen Umstanden, zu der großen Hauptsache daS Seinige bei-getragen."
Ich wiederholte jezt dem Kaiser, daß die Mehrzahl der Emi-granten weit davon entfernt war, ungerecht gegen ihn zu seyn.Die verständige -Opposition von der alten Parthei hegte Haß gegenihn, daS ist wahr; aber blos weil sic in ihm ein Hindcrniß fand.Demohncrachtet ließ sie seinen Handlungen und Talenten volle Gerech-tigkeit wiederfahren und bewunderte dieselben, ohne cs selbst zu wol-len. Sogar die Mystiker fanden nur einen Fehler an ihm: „Ach!warum ist er nicht legitim?" sagten sie mehr als einmal.