nicht schützen. Er fühlte daS, und seine Angst, sich in meinerGewält zu befinden, wir schrecklich. Ich lies ihm sagen, er möchtesich beruhigen, er sey frei. Ich that das um meiner selbst, nichtum seinetwillen, d .,n von ihm erwartete ich wahrhaftig nichtsGutes. Inzwischen äußerte sich einige Zeit nachher seine Erkenne-lichkeit auf ganz besondere Weise. Er lies mir nämlich, als ichs die Insel Elba zu meinem Aufenthalte wählte, ein Asyl in England! anbieten, und wandte seine ganze Beredsamkeit, seine ganze Feinheitan, um mich zu bestimmen. Ictzt muß jedes Anerbieten eines
C. mir verdächtig Vorkommen, und es ist wohl keinem Zwei-
, fel unterworfen, daß er schon damals über der schrecklichen Behänd-! lung brütete, die man mich jetzt erdulden läßt!
- „Es ist ein großes Unglück für das englische Volk, daß seindirigirender Minister in eigener Person mir den Fürsten des Conti-nentö verhandelt hat, es liegt darinn eine Verletzung der Constitu-i lion- Der englische Stolz sah hierbei nichts, als daß sein Ncprä-
> sentanc hingehe, Gesetze vorzuschreiben. Allein es hat wohl jetztgroße Ursache, dies zu bereuen, da der Erfolg gelehrt hat, daß esdabei nichts erlangte, als Verlegenheiten, Verminderung seines An-
; sehens und Verluste.
l „Es ist eine ganz ausgemachte Sache, daß Lord C.
^ alles erhalten konnte; aber er hat, sey es nun aus Blindheit oder
j aus Unfähigkeit oder aus Verrach vielmehr alles geopfert. Da er
' mit den Königen auf einer Bank saß, schämte er sich vielleicht,
den Frieden als Kaufmann zu diktiren; er wollte ihn lieber alsgnädiger Herr verhandeln. Sein Stolz hat dabei gewonnen,auch läßt sich wohl glauben, daß er in Ansehung seiner persönlichenVortheilc nichts dabei eingebüßt haben werde, bloö sein Vaterland' har darunter gelitten, Und wird noch viel und lange Zeit darunterleiden.
„Auch die Könige des Concinents werden vielleicht den Fehlerschwer büßen müssen, daß sie ihre dirigirenden Minister unter sichin so nahe Berührung gebracht haben. Scheint es doch, als ob, alle diese Premier-Minister sich gegen ihre Herren eine Art vonUntersöuverainitäc gestaltet, sich dieselbe gegenseitig garantirt, undsie, wie man zu glauben berechtigt ist, unter Einwilligung ihrerj! Herrn, mit recht gehörigen Hülssmitteln ausacstattet Härten. Auchi läßt sich recht wohl begreifen, wie man das angefangcn hat, nichts
! ist ja einfacher und zugleich sinnreicher. Indem an einem Orce das
geheime Budjec festgesetzt wird, läßt man zugleich beschließe», daß,
> da der und der auf dem Conlincnce sich sehr nützlich g.machc habe.Und noch machen könne, man ihm dafür seine Erkenntt chkeit bewcsi
^ sen müsse. Jener sorgt dann, seines Orts bemerklich zu mache»,L. Casts Lageb. io. Bd, st