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10 (1824)
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er doch nichts auS den Augen verlieren, was ihn in den Standsetze, den Zufall j» benutzen. Der gemeine Hausen werde dasGlück nennen, und doch sey cs nur das Eigenchum des Genies. —Er wollte, daß man in dem jetzigen Zustande dem dritten Gliedebei der Infanterie mehr Consistcnz geben, oder es ganz abschaffenmöchte, und entwickelte seine desfallsigen Gründe. —

Er wollte ferner, daß die Infanterie bei einem Kavalcrieangriffeschon aus weiter Ferne auf selbige schießen möchte, anstatt siebis auf Schußweite herankommen zu lassen, wie man jetzt zu thunpflegte, und er bewies de» Voriheil, den solches gewähre. —

Er sagte hierauf, daß Infanterie und Kavalerie, wenn sie nichtvon Artillerie unterstützt werde, kein entscheidendes Resultat herbei-führen könne, daß aber mit Artillerie, wenn sonst die Verhältnissesich gleich wären, die Infanterie der Kavalerie unterliegen müsse,was er, nebst vielen andern Dingen auf eine sehr lichtvolle Weiseauseinandersetzte.

Er fügte hinzu, daß die Artillerie heut zu Tage das Loos derWaffen und der Völker entscheide, daß man sich jetzt mit Kanonenwie sonst mir der Faust zu Leibe gehe, und in der Schlacht wiebei Belagerungen die Kunst jetzt darinnen bestehe, eine Menge vonFeuerschlünden nach Einem Punkte zu richten, und daher, wennes zum Handgemenge gekommen sey, derjenige immer den Siegdavon tragen werde, der geschickt genug sey, plötzlich und gegenErwarten deS Feindes eine Masse von Artillerie nach einem solchenPunkte zu schleudern. DieS zu bewirken, sey sein großes Geheim,niß und seine Taktik gewesen.

UibrigenS, schloß er, sey dasjenige, was er sich unter einerwahren Armee, wie sie seyn sollte, denke, ohne eine Revolution Inden Sitten und der Erziehung deS Soldaten, selbst auch des Df.fizierS, gar nicht zu erreichen. Es könne gar nicht bestehen mitunfern Backöfen, unfern Magazinen, unserm AdminlstrationS-Troß,unfern Wagen. Eine Armee sey nur da zu finden, wo der Sol.dar, wie bei den Römern, sein Getreide erhielte, seine Handmühlehätte, sein Brod in seiner kleinen Blecksorm backe re. Mithinwürde es nicht eher eine wahre Armee geben, als bis man unsreschreckliche, papierverwüstende Administration sortgejagt haben würde re.

„Ich hatte, sagte er, über alle diese Veränderungen nachge-dacht: aber nur im tiefsten Frieden war daran zu denken, die Sachezur Ausführung zu bringen. Bei einer Armee im Felde lies sichVas nicht machen, sie hätte revoltirt und mich nach Hause geschickt«."

Weil ich einmal hierauf gekommen bin, will ich hier einige zer.streute Nocen einschalcen, die ich bei verschiedenen Gelegenheitenüber mancherlei von dem Kaiser projektirte Neuerungen, nicht bl»S