die Gefangeucn z» unterhalten haben würde, welche sie gemachthibe, wenn man nicht Vorzüge, sie auszuwechseln. Man erhob eingewaltigeö Geschrei, drohete, man würde sie Hungers sterben lassen.Ich konnte bei der großen Härte und dem Egoismus der Engli-schen Minister mir wohl denken, daß diese leicht hierzu Lust habenkonnten, war aber überzeugt, daß die Menschlichkeit der Nation soetwas nicht geduldet haben würde. Man gab nach. Unsre armenFranzosen waren weder besser noch schlechter dran, wir halten gro-ßen Vortheil dabei und enrgiengcn einer Einrichtung, die für eineArt von Joch oder Tribut gelten konnte.
„Ich habe wahrend des ganzen Krieges nie aufgehört die Aus-wechslung der Gefangenen anzubiecen. Aber das Englische Gou-vernement glaubte, daß sie mir vorthcilhaft sey und verweigerte da-her solche, bald unter dem, bald unter jenem Vorwände. Dagegenläßt sich nichts sagen. Die Politik geht Im Kriege dem Gefühlevor; aber warum ohne Noch barbarisch seyn? Und das sind siegewesen, sobald die Zahl der Gefangenen anwuchs. 2etzt begannfür unsre armen Landsleute das schreckliche Loos auf den Pontons,womit die Alten ihre Hölle bereichert haben würden, wenn sie im" Stande gewesen wären, sie auszusinnen. Zch glaube zwar wohl,
^ daß die Sache von denen, die sich deshalb zu beschweren harren,
übertrieben worden ist, aber die, welche diese Maasregeln verchci-' digten, haben auch nicht die Wahrheit gesagt. Wir wissen rechtgut, waS es mit einem Berichte ans Parlament für Bewandniß^ hat. Wir sehen das recht genau, wenn wir die Derläumdungen
> und Lügen lesen, welche diese Abscheulichen, die sich nicht schämtenunsre Henker zu werden, mit so kalter Frechheit im offnen Parla-mente vorbrachten. Die Sache mit den Pontons ist wahr — undes genügt die ganz einfache Thatsache, daß man unsre armen, andie See nicht gewöhnten Soldaten an verpesteten -Orten, die zu
^ eng waren, sie zu fassen, übereinander schichtete, und sie nur aller
' 24 Stunden, bei einlrecendcr Ebbe die höchst ungesunde Schlamm-
' luft einsaugen lies, und auf diese Art das schreckliche Loos eines
jeden einzelnen Tages zehn bis zwölf Jahre verlängerte. Muß ei-nem nicht bei der gräßlichen Schilderung einer solchen Barbarei daSBluc in den Adern kochen? 2ch mache mir große Vorwürfe dar-über, hierbei keine Repressalien ausgeübc, nicht in solche ähnliche^ Pontons alle Mylords und vornehme Herrschaften geworfen zu ha-
> den — denn auf arme Matrosen oder Soldaten hätte man dochnicht geachtet. Zch hätte ihnen freie Corrcsponden; mit ihremLande und mit ihren Familien lassen sollen und ihr Geschrei wäredann doch bis zu den tauben Ohren der Herrn Minister gedrungen,sie hätten nachgeben müssen. Freilich würde man mich in den Pa-