die ihm angewiesenen Granzen nicht überschreiten werde. Wirwaren hierüber vollkommen einverstanden.
Der Kaiser lies mich in sein Zimmer rufen. Er harte denVerdruß über dieses Ercigniß ganz in der Stille verschmerzt.Me schon ausgezogen, und in seinem Hauskleide. Ich mußtemit ihm frühstücken. Er bemerkte, daß es mit Regen drohe, undwir vielleicht schlechtes Wetter zu unserm Ausflug gehabt habenwürde». Das war jedoch eine schwache Milderung der drückendenHarte, die uns um ein unschuldiges Vergnügen gebracht harte.
Die Sache lag darinnen, daß der Dffizicr neuere Ordres er»halten hatte; der Kaiser aber nie auf diese kleine Reise gefallenftyn würde, wenn ihn die Versprechungen des Admirals nicht aufden Gedanken gebracht hatten, und zwar Versprechungen, worüberder Kaiser ihm seine ganz besondere Zufriedenheit ausgedrückthatte. Diese Abänderung, von der man dem Kaiser nicht diegeringste Kenntniß gegeben hatte, mußte ihm sehr empfindlich ftyn.Man war sonach entweder wortbrüchig, oder man wollte ihn zumBesten haben. Dieses Unrecht des Admirals ist eins von denen,welche dem Kaiser vorzüglich aufs Herz gefallen sind.
Der Kaiser nahm ein Bad, und speißte ohne uns. Um 9klhr lieS er mich zu sich rufen; er las im Don Ouichotte, undwir sprachen nun von der spanischen Littcratur, den Uebcrsetzungenvon Lesage w. Er war sehr traurig, sprach mir wenig, undschickte mich nach drei Viertelstunden wieder fort.