Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
Seite
120
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Ich sagte ihm, daß die Ausgewanderten die Engländer nicht .lliebten, daß cs aber wenig derselben gegeben habe, die sich nicht ^an einige Engländer angeschlosscn hätten, daß eben so die Enzian. -der auch die Ausgewanderten nicht liebten, cs aber wenige englische 'Familien gebe, die nicht einige Franzosen in sich ausgenommenhätten. Dies sei der Schlüssel zu den oft widersprechenden Gesüh.len und Beziehungen, denen man gewöhnlich bei diesem Gegenständebegegne. Was das Gute betreffe, baS uns, besonders von derMittelklasse, welche überhaupt immer die Charakteristik eines Volkesbestimme, erwiesen worden sei, so gehe das über alle Beschreibungund wir wären ihr den aufrichtigsten Dank dafür schuldig. Es Iist in der That schwer, die einzelnen Wohlthaten, die freundlichen uEinrichtungen, die milden Maasrcgeln aufzuzählen, die man inBezug auf uns anwcndece. Die Einzelnen waren es, welche dieRegierung dahin brachten, uns regelmäßige Unterstützung angedeihen ^ özu lassen, und als dieses letztere geschehen, hörcen die erstem doch e,nicht auf.

Der Kaiser fragte mich, ob auch ich Theil an diesen Unter«stützungen genommen habe? 2 ch hatte cs vorgezogen, nur meinem iGeiste etwas zu verdanken zu haben, und die gesellige und geistigeOrganisation Euglands war so beschaffen, daß man mit einemsolchen Gefühle des Erfolgs sicher war. — Aber hatte sich mir 7denn nie die Gelegenheit dargeboten, mein Glück zu machen? —Zweimal. Ein Bischof von Rhvdcz Colbcrt, ein geborner Schotte,der mich sehr liebte, hatte mir vorgeschlagcn, mit seinem Brudernach Jamaica zu gehen. Er wurde dort nämlich Oberhaupt derkpecuciven Gewalt, da er einer der angesehensten Pflanzer war.Dann würde er mir die Geschäftsführung seines Besitzthams ander,traue, und auch die von dem seiner Freunde verschafft haben. Der <

Bischof garantirte mir binnen 3 2ahren ein bedeutendes Vermögen.

Ach zog der Entfernung von Frankreichs Küsten die Fortsetzung , ieines elenden Lebens vor. '

Ein andercsmal wollten mich Freunde nach 2ndien schicken, s

2 ch wäre dort angestellt, befördert worden. Auch hier versicherteman mir in kurzer Zeit beträchtlichen Reichthum. 2ch wollte nicht,ich fühlte mich zu alt dazu. Es wäre zu weit, sagte ich. 2etzt ^sind seitdem 20 2ahr verflossen, und ich bin auf St, Helena.^ ß

llibrigens gab es aber wenige Personen, denen die Auswande«rnng im Anfänge härter gefallen wäre, als mir, ob sie gleich inihrem Schlüsse eben so glänzend war. 2ch war mehr als 1

einmal auf dem Punkte gewesen, buchstäblich an allem Mangel zu ,i

leiden, lind doch hatte ich mich nie unmurhig, selbst nie unglücklich '