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sichtlich die Einwohner der Insel entledigt, um auf eine solche Artsie gut auzubringen und sich dann mit Vortheil bessere anzuschaffen.
Den Großmarschall mit seiner Gemahlin und feinen Kindernhatte man, zwei Meilen von uns entfernt, in einem Hause gelas-sen, das man dort selbst unter dem Namen einer Hütte (Hut'ö-gate) belegt.
Der General Gourgaud, inglcichen der Arzt *) und der dieMchtmannschaft commandirende Offizier, wurden, bis ihre Stuben,welche noch in aller Eile von den Matrosen des Northumberlandgezimmert werden sollten, fertig scyn würden, unter ein Zelt quartiert.
Es war um uns her eine Art von Garten angelegt. Aberder Mangel an Wasser, die Natur des Klima und die geringeSorgfalt, die wir darauf wenden konnten, machte, daß er wirklichnur den Namen eines Garten hatte. Unmittelbar in unserm An«gesicht und in geringer Entfernung, jedoch durch eine tiefe Schluchtvo» uns geschieden, lagerte das 53ste Regiment, von welchem meh-rere Posten die nahen Gipfel der Berge besetzt hielten. Dies warLeun nun unser neuer Aufenthalt.
Am 12ten erstattete ich dem Kaiser meinen Bericht über denGegenstand, in Betreff dessen er mir befohlen hatte, ihm binnenzwei Tagen meine Gedanken mitzutheilen. Er entschied nichts dar-über, indem er glaubte, daß die ganze Sache ohne allen Nutzensei. 2ch wagte, in ihn zu dringen, weil dabei wenigstens nichtsgewagt wurde und nichts zu verlieren war. Es hieß sein Glück inder Lotterie, ohne die Kosten einer Einlage versuchen. Die Folgehat übrigens bewiesen, daß er richtig geurtheilt hatte. Das Unter-nehmen wäre ganz unnütz gewesen und ohne allen Erfolg geblieben.
Noch an dem nämlichen Tage kam der Oberste Wilks, bishe-riger Gouverneur der Compagnie, den der Admiral abgelSset hatte, seineAufwartung zu machen, und ich vertrat dabei die Stelle einesDollmecschers. Morgen oder am folgenden Tage sollte der Mindennach Europa unter Segel gehen, und ich benutzte diese Gelegen-heit, nach London und nach Paris zu schreiben.
*) Dies» Arzt war der Doktor Q'Meara vom Northumberland, der, alSer Napoleon ohne Arzt nach St. Helena abrciscn sah, mit großemBeifall der Selnigen und unter den lebhaftesten Dankbczeigungcn vonuns Allen, sich auf sehr cdclinüthige Weise, ihn zu begleiten anbot.Nur die englischen Minister scheinen sich darüber erzürnt zu haben,denn Jedermann kennt die Beleidigungen, das empörende Unrecht unddie Verfolgungen, welche ihre kalte und barbarische Wuth über dasHaupt dieses würdigen Engländers brachte, der doch durch sein Ver»halten die Menschheit, sein Vaterland und sein Herz ehrte.
L. Cafes Tages, 2. Bd.
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