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schrieben?» Honneurs machte. Sein rasche-, ungelehrige- und andergleichen Lärm nicht gewöhntes Pferd scheute sich vor der Trom-mel, und weigerte sich hartnäckig, durchs Thor zu gehen, — undnur durch die Kraft des Spörens seines Reiters konnte cs dazugebracht werden. Die Herren von der Eskorte wechselten Labeiunwillkührlich bedeutende Blicke unter sich. Es war um 4 Uhr,als wir nun endlich unsre neue Wohnung betraten.
Der Admiral war beflissen, Alles bis auf den geringsten Ge-genstand selbst zu zeigen. Er hatte alle Arbeiten selbst geleitet,mehrere waren von seiner eigenen Hand. Der Kaiser fand Allessehr gut, und der Admiral war darüber höchst glücklich; man sah,daß er üble Laune und Verdruß besorgt hatte, allein der Kaiserwar im Gegcntheil überaus gütig.
Gegen 6 Uhr zog er sich in sein Zimmer zurück, und winktemir, ihm zu folgen. Er richtete sein Augenmerk auf mancherleikleine Meubcls, fragte mich, ob ich auch damit versorgt sei, undlies, als ich die Frage verneinte, sie zu mir bringen, indem ermit der huldreichsten Art von der Welt mir sagte: „Nehmen Siedoch, man läßt cs mir gewiß nicht fehlen, und sorgt besser
für mich, als für Sie." Er war sehr ermüdet, und fragte mich,ob man eS ihm nickst ansehc? Es fei die Folge einer fünfmo-natlichen ununterbrochenen Ruhe. Er war am Morgen viel ge-gangen, und dann einige Meilen weit geritten.
Wir fanden in der neuen Wohnung eine Badewanne, welcheder Admiral durch seine Zimmerlcute so gut als möglich hauefertigen lassen. Der Kaiser, der, seitdem er von Malmaifon wegwar, kein Bad, so sehr es auch zu seinen Lebensbedürfnissen ge-hörte, hatte haben können, wollte sogleich eines nehmen, undsagte mir, daß ich ihm dabei Gesellschaft leisten möchte. Er
sprach hier mit mir über mancherlei kleine Umstände in Betreff
Unserer neuen Einrichtung, und da das mir angewiesene Lokal zuden schlechtesten gehörte, so wollte er, daß ich mich den Tagüber in seinem sogenannten topographischen, an sein eignes an-stoßendes Äabinet aufhaltcn möchte, um, wie er sagte, nicht soweit von ihm entfernt zu seyn. Das Alles sagte er mit einerTüte, die mich ergriff. Er ging so weic, mir zu mehrerenmale»zu sagen, daß ich doch am folgenden Tage auch ein Bad in seinerBadewanne nehmen möchte, und wie ich nun in demüthiger Sick-lung und mit geziemender Bescheidenheit mich dessen weigerte,sagte er: „2m Gefängniß, lieber Freund! muß man sich gegen-seitig helfen. 2ch kann ja das Ding nicht den ganzen Tag
brauchen, und das Bad wird Ihnen so wohl thun, als mir."Es war, alS wolle er mich ffür de» Verlust entschädigen, daß ich