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2 (1823)
Entstehung
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Fontainebleau gewiß keine solche Behandlung ersah»» hätten.I,,das wolle ich meinen: ergegncte er, die Prinzen gingen zu Valenzauf die Jagd, gaben dort ihre Bälle und hatten physisch nicht die!!windelte Empfindung von ihren Ketten. Sie erhielten von M'Seiten in ihrer ganzen Umgebung die ihnen gebührenden Rücksich,ten und AchtungSbezeugungcn. Der alte König Karl IV. ging,sobald er es wollte, von Eompiegne nach Marseille und von Mar.seille nach Rom. Und welcher Unterschied ist nicht in Hinsicht asdie Orte selbst, verglichen mir diesem hier! Auf gleiche Arc wurde dikPapst zu Fontainebleau behandelt, was man auch sonst lügenhafterWeise hierüber verbreitet haben mag; und noch kennt man dieZahl der Personen nicht, die, unter diesen Umstanden, aller An->nehmlichkeiten ungeachtet, die inan ihm machte, sich dennoch gmei^gert haben, ihn zu bewachen. Es hac mich solch eine Weigerungniemals beleidigt, da sie mir selbst erklärlich schien. Es gehocktdiese Function in den Bereich des inncrn Zartgefühls und unsreEuropäischen Sitten verlangen nun einmal, daß die äußere Machtvon der Ehre in Schranken gehalten werde." Er fügte noch hin-zu, daß er selbst als Mensch und als Offizier stets sich geweigerthaben würde, den Papst zu bewachen, daß er aber auch übrigenses niemals anbesohlen habe, den Papst nach Frankreich zu tranS-^portiren.

Mein Gesicht drückte große Verwunderung aus.Sie wundern,sich darüber, fuhr er fort. Wußten Sie das nicht? Und dochist es wahr, und so ist es mit vielen andern Dingen, die Sic noch ierfahren werden. Uibrigens ist es auch eine ganz andere Sacht^mit den Handlungen eines Fürsten, der sie als ein gemeinsaimWille unternimmt, als mit denen eines Privatmannes, welcher bss 'seinen Vewegungsgründen keinen Zwang fühlt. Die Politik gestat-Utcr und befiehlt oft dem erstem, was bei dem zweiten unvemt-wörtlich wäre."

Man ging zum Diner; das führte andere Gegenstände du .Unterhaltung herbei und er vergaß dabei seinen Verdruß. DitMunterkeit behielt jetzt die Oberhand.

Indessen dachte der Kaiser doch ernstlich darauf, seine elende!Hütte zu verlassen, so viele Unannehmlichkeiten wir auch beider!neuen Wohnung zu erwarten haben mochten, und da ich den Sichdes Abends bei unserem Wirth zubringen wollte, trug er mir ans-jihm eine Dose mit seinem Namenszuge zu überbringen und ihoiszu sagen, daß es ihm leid thue, ihm so viel Beschwerde vmw!sacht zu haben-