Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
Seite
60
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nur ihre eigne Sache, mid verstärkten dabei den Vorwurf, der Usder Nation lastete- Zch hingegen ging aus dem Volks hervor,und sorgte für dessen Ruhm, wenn ich diejenigen daraus entfernte,die ihm jenen Schimpf bereitet hatten. Und das war meineAbsicht, aber ich ging mit Klugheit zu. Werke. Die drei Sch.riungsaltäre zu Sc. DcniS waren nur ein Vorspiel davon. Der !Tempel des Ruhmes, auf dem Grunde des Magdalena Kirchhofs -errichtet, sollte mit ungleich gröfierm Glanze diesem Gegenstände -geweiht werden. Hier sollte nah bei Ihrem Grabe, über ihren sGebeinen selbst, durch ein irdisches Denkmal und die heilige» rGebräuche der Kirche im Namen deS französischen Volks das An» ^denken der politischen -Opfer seiner Revolution gefeiert werden, sDicS war ein Geheimnis, um welches nur etwa zehn Personen iwußten, da man doch denen, welche die Anordnung deS Gebäudes 'besorge» sollten, etwas davon mittheilcn mußte. Aber ich wollte seS nicht eher, alS etwa in zehn Zähren, und dann noch mit der >'größten Vorsichr ins Werk setzen, um alles erst recht auszugleichen, ?und jeden Anstoß zu entfernen. Zedermann wäre dann damit zu»frieden gewesen, niemand hätte dabei gelitten. Alles kömmt daher iauf die Umstände und dle Formen an, und Earnot hätte unttrmeiner Negierung eS nicht gewagt, c!» Memoire zu schreibe», >worinnen er sich der Theilnahme an dem Tode dcö Königs rühme, fwie er cS nun unter den BourbonS gcthan hat. ES liegt einzigdarinnen, daß ich die öffentliche Meinung für mich gehabt hätte,um ihn zu strafen, anstatt daß dieselbe gegenwärtig denselben i»Schutz nimmt.

Sonntags, am 19. November.

Mein Sohn und ich waren früh aufgestanden, und unsreArbeiten schon TagS zuvor beendet. Wir wußten, der Kaiserwürde mich sobald nicht rufen lassen, und benutzten also dieMorgenkühle, um unsere Umgebung zu besehen.

Wenn man das Thal von ZamcS-Town verfolgt, so kömmtman, rechts von unsrer kleinen Fläche bei Briars, an eine sehrtiefe, von zahlreichen Feisklippen durchschnittene Schlucht. Wirstiegen mit großer Mühe hinab, und gelangten an daS Ufer einesklaren Baches, an dem eine große Menge von Kresse stand. ESmachte uns Vergnügen, das Thal, dem Bach entlang, wie Vota»nisirende hinauszugehcn, und nach einigen Krümmungen desselbenfanden wir daS Ende von beiden, oder vielmehr deren Ursprung,den eine ungeheure Felsenmauer bildete, weiche das Thal versperrtund von deren Höhe, wie auS einem vorragcnden Gerinne, einschöner Wasserfall herabstiirzt. ES entstehet derselbe durch die