Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
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etwa drei Stunden von der Stadt liegt. Bei der Rückkehr be.merkten sic tiefer im Thale ein kleines Landhaus, In einer Entsu. 'mmg von zwei (englischen) Meilen von der Stadt. Der Kaisersträubte sich sehr wieder in daö Hans znrückzukehren, wo er ge< jschlafen statte, da er dort in der That noch beschränkter als aus ldem Schiffe war. Schildwackcn hielten dieThüren besetzt. Neugierige s.sammlcten sich unter seinen Fenstern und er war mithin im strengstcn iSinne auf sein Zimmer beschränkt. Ein kleiner Pavillon, zu dem ferwähnten Landhause gehörig, gefiel ihm und der Admiral war ein» nverstanden, daß er dort besser als in der Stadt wohnen würde, ffDer Kaiser nahm Besitz davon und schickte sodann nach mir. -Seine Arbeit in Betreff der italiänischen Feldzüge war ihm so lieb -geworden, daß er sich nicht mehr davon trennen konnte. 2chmachte mich sogleich auf den Weg.

Das kleine Thal, worinn sich der Flecken St. Helena befindet, ^,verlängert sich noch weit in die Insel hinein und schlängelt sichzwischen zwei Ketten von dürren Bergen hin, welche cS begränzcnund eineiigen. Durch dieses Thal streckt sich ein sehr gut untenstaltcncr Fahrweg, der in der Entfernung von ohngcfähr zwei Menlen an der Seite des nämlichen Berges hinläufc, an welchen er ^sich zur Linken anlchnt. Auf der rechten Seite desselben sieht nmin steile Abgründe. Aber bald erweitert sich die Gegend. Manerblickt eine kleine Fläche mit einigen Gebäuden, eine Spur oonVegetation und mehrere Bäume, eine Art von kleiner Dase mittcnunter Felsen. Hier war die bescheidne Wohnung eines Handelt'manns der Insel, des Herrn Balcombc. Man sieht dort 30 bis ^40 Fnß rechtö von dem Hauptgebäude auf einem senkrechten- »gel eine Art von kleinem Lusthäuschcn, dessen sich die Familie be>biente, um bei schönen Tagen dort den Thee zu trinken und fri-sche Luft zu schöpfen. Das war das von dem Admiral gemiethctcPlätzchen, welches vor der Hand des Kaisers Wohnung sei,n sollte,und das er seit heute Morgens inne hatte. Indem ich nun so denZugang zu jenem kleinen Berge, welcher ziemlich steil war, hiiinnpkletterte, sah ich ihn wirklich schon von weitem. Er war ganz wieer immer ist, ein wenig gebückt, die Hände auf dem Rücken, inseiner leichten und ganz einfachen Uniform, mit seinem berühilitcnkleinen Hütchen. So stand er auf der Thürschwelle und pfiff, nlSich ihm näher trat, eine Arie aus einem Vaudeville.Ah dnsind Sie ja! sagte er, warum haben Sie Ihren Sohn nicht mit-,gcbracht?"Sire! meine Ehrfurcht, schuldige Rücksichten»haben mich daran verhindert."Ach Sie können ihn doch snicht missen, fuhr er fort, lassen Sie ihn kommen I" '