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1 (1823)
Entstehung
Seite
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kig bei Verstand, sprach zusammenhängend, und siel, sobald jenerihn verliest, !n seinen vorherigen Zustand zurück — ein Phänomen,daS sich eben so oft erneuerte, als der Obergeneral ihn besuchte.

Be! der Belagerung von St. Jean dÄcre erhielt Napoleonein Zeichen der hcldcnmüthigstcn und rührendsten Ergebenheit. Erwar in den Laufgräben, eine Bombe siel zu seinen Füßen nieder.Zwei Grenadiers warfen sich jezt auf ihn, nahmen ihn zwischensich, breiteten ihre Arme über seinen Kopf und deckten ihn so vonallen Seiten. Glücklicher Weise respekcirce die Bombe die ganzeGruppe; keiner wurde verwundet. Einer dieser braven Grenadiers,der nachherige General Dumesnil, welcher in dem Feldzuge vonMoskau ein Bein verloren hatte, war bei der Invasion von 1814Conimandant zu Vincennes. Seit mehreren Wochen schon befan-den sich die Alliirten in der Hauptstadt und immer noch hielt sichDumesnil in seiner Festung. Man sprach damals in ganz Parisvon seiner hartnäckigen Vcrthcidigung und seiner lustigen Antwortbei der Aufforderung der Russen: „Gebt mir mein Bein, so gebeich euch die Festung!"

Die französische Armee hatte sich in Egypten einen Ruf ohneGleichen erworben und verdiente ihn auch. Sie hatte die bcrühm-tcn Mamelucken, das furchtbarste Kriegsvolk des Orients, zerstreutund mit Schrecken erfüllt. "Nach dem Rückzug aus Syrien warein türkisches Heer zu Abukir gelandet; Mourat-Bey, der tapfersteund fähigste Mameluck, verließ Obcregypten, wohin er sich geflüch-tet hatte und erreichte auf Umwegen das Lager der Türken. Beider letzten Landung waren die französischen Detachements zurückge-gangen, um sich zusammenzuziehcn. Stolz auf diese anscheinendeFurcht, sagte der commandirende Pascha ganz aufgeblasen zu Mou-rat-Bey: „Sieh doch! diese Franzosen, die man so fürchtet unddenen du nicht widerstehen konntest. Kaum zeige ich mich undschon fliehen sic vor mir." „Pascha, antwortete ihm der sehr be-leidigte Mourat-Bey in einer Art von Wuth, danke dem Prophe-ten, daß eS den Franzosen gefällt, sich zurückzuziehen, denn wennsie zurückkehren sollten, so würdest Du vor ihnen verschwinden, wieder Staub vor dein Nordwinde."

Er hatte richtig prophezciht. Einige Tage später gingen dieFranzosen auf diese Armee los, und sie verschwand. Murat-Bey,der mehrere Zusammenkünfte mit unfern Generalen hatte, konntesich nicht genug über ihre kleine und schwächliche Gestalt verwun-dern. Die Orientalen legen großen Werth auf ansehnliche For-men. Sie begreifen nicht, wie es möglich ist, daß so viel Geistunter einer so kleinen Hülle sich befinden könne. Nur der Anblickvon Kleber war ihnen genügend. Er war ein sehr stattlicher

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