Druckschrift 
1 (1823)
Entstehung
Seite
114
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auf Unkosten dev kleinen Wilson, auf den seine Kameraden mm,wie sic sagten, zur Sühnung für alle die abenkheuerlichcn Ce«schichtchcn seines VatcrS, 2agd machten.

Hier sind im Manuscripe eine große Menge Blühtcr durch strichen. Am Rande steht folgende Ursache! ,

Ich hatte eine Menge Beschwerden gegen die Arbeit des !General Wilson gesammelt, die ich meinerseits vielleicht nicht ohne ^Bitterkeit beantwortete. Ein neuer Umstand veranlaßte mich, sie .zu unterdrücken. !

General Wilson erschien mit Ruhm in einer rührenden Angele« rgenheit, die den Herzen derer, die sic betraf, Ehre machte. Ich fmeine die Rettung von Lavalette. AlS er von einem franstsi«schen Tribunale befragt ward, ob er nicht vordem Schriften überunsre Angelegenheile» habe drucken lassen, antwortete er mit 2a,und wie er darin» das ausgedrückt, was er damals gedacht habt.Dieses Wort sprach mehr auS, als je von mir geschehen koinilc,und so eilte ich, das wieder au.Szulöschcn, was ich über ihn ge« .schrieben hatte, glücklich genug, daß ich noch gerecht an Wilsonhandeln konnte, dem ich in meinem Zorne gute Absicht und Recht«lichkeit abgesprochcn hatte *).

") Nach immer Entfernung von Lonqwood durchlief Gir Hudson Lowe,der sich meiner Papiere bemächtigt Patte, mit meiner Erlaubnis; diesesTagebuch. Er fand darin sehr unanaenclimc Sachen für sich, imdsagte mir einstmals: Mein Herr Graf! welch ein Erbe bereite» Sieihren Kindern! — Meine Schuld ist's nicht, antwortete ich, nur be»Ihnen hing es ab, daß cS anders sich gestalte. Sie würden michglücklich machen, wenn Sic mich in den Stand fegten, das, waS ichgegen Sie geschrieben habe, eben so austilgcn zu können, wie ich'Svor wenigen Lagen mit dem über General Wilson that." Er fragtemich darauf, was ich über diesen gesagt habe, und wir brachen dasGespräch ab. Nachdem er nun alles dahin gehörige, und die Ursa,che, weshalb ich cs durchstrichcn, gelesen batte, sagte er mit kläglichem,nachdcnkendem und kunnnervoUem Tone: „2a ich sehe es webl,

aber ich begreife es nicht; — denn ich kenne Wilson sehr gut, under hatte sich doch sehr warm für die Bourbons gezeigt."

Als wir Lavalettes Befreiung erfuhren, bebten wir auf unscrmFelsen darüber ans Freude. Jemand bemerkte, daß dessen BefreierWilson, doch schwerlich derselbe scpn dürste, der so heftige Sachengegen Napoleon geschrieben habe. „Und warum nicht?" crgegnctelepter. „Wie wenig kennen Sie den Menschen und seine Leidenschaf-ten! Woher wissen Sic, daß dies nicht einer von den glühendenFeuerkbpfcn war, der damals schrieb, wie er damals dachte? lind«och dazu waren wir da Feinde und im Kampfe gegen einander.Heut zu Tage, wo wir unterdrückt sind, weiß er cS besser. Viel-leicht findet er sich nun gemißbraucht, betrogen, und ist unzufrieden