an mich eingegangenen Briefe an sich und schrieb an die Ver-wandten des Kaisers, um ihnen meinen wahren Instand kundzu thnn und sic zu veranlassen, einen Nachfolger für die Be-sorgung meiner mir selbst geschaffnen Geschäfte zu wählen. Ichselbst hatte schon seit langer Zeit jene aus Vorsicht, ersucht, mireinen Mann hierbei znzugebcn, der hierin das Glück seines Le-bens finden und dessen Wahl dem Kaiser angenehm gewesense»n würde "). Er befand sich bei einem Mitgliede der Familie.Allein aus dem oder jenen Grunde war solches nicht geschehenund ich nun gezwungen, meine Geschäfte abzubrechen, 'ohne daßman Vorkehrung getroffen hatte, meine Stelle zu ersetzen.
Vergebens erschöpfte ich alle Mittel der Heilkunde, und wennhäusliche Sorgfalt, die zarte Pflege, welche mich immerwäh-rend umgab, etwas vermocht hätte, so würden meine Leiden,durch das Vergnügen, welche mir diese Zeichen der Liebe gewähr-ten, mir am Ende wie bin Glück erschienen scyn. Man sprichtso gern von jedem süßen Genüsse und wie könnte ich auch diegroße Thcilnahme, welche mir bewiesen wurde, besser bezeich-nen, wie könnte ich besser den hohen Preiß ansdrückcn, dermir zu Vergeltung meiner Gesinnungen und Bestrebungen zuLheil wurde, als wenn ich es erzähle, daß mir die Ehrewicdcrsahrcn ist — ich glaube sogar an einem Tage, — dreiKöniginnen in meiner kleinen Einsiedler-Wohnung zu sehen.Zwei derselben hatten zwar ihre Kronen verloren, aber sie er-rangen sich dennoch auch noch jetzt durch Erhabenheit der Seele,edle Einfalt der Sitten und durch ihre übrigen Vorzüge, dieallgemeine Hochachtung wenigstens in eben so hohem Grade als inihrer glänzendsten Lebensepoche.
In Offcnbach fand mich jetzt die kleine Colonie, welche derCardinal Fesch nach St. Helena absendete. Sie bestand auseinem Geistlichen, einem Chirurgen, einem Arzte und einemKammerdiener, welche sämmtlich von dem Cardinale hierzu aus-gewählt waren. Ich hatte ihm bei meiner Ankunft in Europageschrieben, daß die Absendnng ek»es Priesters, der zugleichfähig wäre, beim Dictire» nachzuschrciben und ein wenig bei de»
) De« Ordonanz-Offizier, Oberg- Planar, der «ui« bi« Plymouthbegleitet und in der letzter» Zel, sogar »ie Erlaubnis ,«hatten halte,sich nach Sk. Helena zu bezebrn.