verpflegt wurden. 2hrc Regierung zahlt das Geld, das glaube .zich gern, aber Sie kennen den Gang der Geschäfte zu gut, als !daß Sie nicht wissen sollten, welche Nachtheile und Mißbräuche >bei dergleichen Lieferungeu statt finden. Es soll das nicht eineneue Beschwerde sepn, welche ich verbringe, sondern nur einestcrzenscrgießung. Ich habe vom Eap aus Constantia - Wein ge- sschickt; inan hat ihn sehr gut gefunden und sich darüber gefreut. ^
Würden Sie wohl befehlen, auf meine Rechnung eine neue Sen-dung von dortanS statt finden zu lassen. Ein anderer Gegen-stand noch würde mir von großem Wrrthe sepn, wenn man näm-lich an Ort und Stelle etwas von unsrem beste» Provcncer-Oclzu bekommen suchte- Wir haben dort nie welches gehabt, das unsnicht widerstanden hätte; so empfand man. auch sehr lebhaft de» !
Mangel an Ean de Erlogne, wovon man immer, weil man sich i
daran gewöhnt hat und selbst der Gesundheit wegen viel ver- ^
braucht.
Ich weiß sehr wohl, daß ich hier von einer Menge von Din- «gen spreche, die ganz außer Ihrer Sphäre liegen. Ich begreife -»sch nicht einmal recht, wie Sie bei dem besten Willen, damitzum Zwecke kommen könnten; inzwischen scheint es, als ob schon jdie Humanität, schon ein gewöhnliches mit Achtung verbnndncs l
Verfahren, ein Recht auf dergleichen Nachsicht gäbe, lim dem i
allen zu begegnen und alles das selbst zn vollbringen, bat ich ja !so dringend und so eifrig um die Erlaubniß, mich an Jhten Usernniederlassen zu dürfen. Was ich Ihnen eben angegeben habe,hätte meine ciuzige, meine immerwährende Beschäftigung ausge-macht. Ich würde sie vollbracht haben, ohne den mindesten Vor-wurf auf mich zu laden, mau hätte sich dabei ganz auf mich ver-lassen können, Ich wäre meinem Versprechen gewiß vollkommen i
treu geblieben und welchen Nachtheil hätte es nur bringen können, !
mir ein so unschuldiges, so natürliches Geschäft zu gestatten? ^
Welchen Namen verdient dagegen ein so grausames Verbot, wieman desfalls ertheilt hat. Wird man es dabei bewenden lassen?
Ich wünsche und bitte unausgesetzt eine Milderung desselben zumeinem Gunsten — das heißt zn Gunsten des Rechts. Ich wohne i
hier in Frankfurt gerade so, als wenn man mich noch immer mitder vorherigen Strenge beobachtete; ich komme fast nicht mehr ansmeinem Zimmer. Sv würde ich cS auch in London gehalten haben. !
Ich schließe meinen langen Brief mit der Bitte, dem Herrn ^
Minister das Gesuch des Prinzen Lucia» Bonaparte, womit ermich beauftragt hat, vorzulcgcn: Es besteht darin, ihm zn ge- ls