Druckschrift 
12 (1824)
Entstehung
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Ihrer Geschäfte und Sorgen hierdurch noch vermehre, und den-noch zweifle ich, in Ansehung der Heiligkeit der Bewegungsgründe,welche mich bei meinen Bitten leiten, keinesweges an deren Erfüllung.Ich werde Ihnen dafür innig und wahrhaft dankbar scyii- In derAbsicht, so wenig als möglich lästig zu werden und den Gegenstandmeiner Wünsche zu vereinfachen, habe ich mich anstatt Lord Baihurstdesfalls anzugehcn, geradehin an Sir gewendet. Sollte ich hierm-nen etwas Unschickliches gethan haben, so wäre es in meiner Un-schuld und ohne allen Vorsatz geschehen.

Ich habe die Ehre rc.

Der Graf von Las-Cafes.

Zweiter Brief des Grafen Las-Cases an den Gene-ral Grafen von Bertr and.

Sie sehen, daß ich getreulich Wort halte; ich schreibe Ihnennach Ablauf eines Monats und an dem nämlichen Lage wieder.Ich bleibe bei diesem Datum, damit Sie dadurch immer gewisserwerden sollen, daß ich ihn nie verfehlen will- Es werden jedochmehrere Theile meines Briefes neuer seyn; als dieses Datum unddaran ist das Schweigen der Frau von Las Cafes schuld, von wel-cher ich an jedem Tage Briefe aus Paris erwartete. Sie hat michvhngefahr seit einem Monate verlassen und sollte alle Ihre. Ver-wandte, so wie die Angehörigen der Generale Gourgaud undMontholon besuchen. Statt der ganz genauen Nachrichten, die ichhierüber von ihr bekommen sollte, höre ich gar nichts davon undda ich meinen Brief nicht länger aufschteben will, so bin ich ge-nöthigt, alles Nähere hierüber bis auf den künftigen Monat aus-gesetzt seyn zu lassen; ich weiß jedoch gewiß, daß sic mit eben sogroßem Eifer nnd mit eben so vieler Sorgfalt Erkundigung ein-ziehen wird, als ob ich es selbst thate.

Es freut mich sehr, daß Sie meinen ersten Brief richtig er-halten haben. Ich hatte ihn mit einem Schreiben an Heren Goul-burn abgehen lassen und empfange eben seine Antwort. Zu mei-nem großen Vergnügen ist letztere voll Aufmerksamkeiten und Ach-tungsbezeigungen, so wie überhaupt in jeder Rücksicht höchst be-friedigend; ich schöpfe daraus die Hoffnung, daß man sich vielleichtuur mißverstanden haben könnte.

Ich habe jetzt die Versicherung, daß man immer bereit ftp»werde, meine Briefe abzuschicken, wenn sie von eben der Naturwie der erstre wären und sich dabei nicht größere Bedenklichkeitenzeigten. Mn hat noch hinzugefügt, daß Ihnen, wie ich solches