heits-Beamter für de» Fall eines plötzlich eintrctenden Bedürf- jriiffes in Longwood bereit seyn soll- !
Ich habe die Ehre u. s. w. !
„.Hudson Lowe."
Urkunde v. — Graf Montholon an den Gouverneur. ^
Herr Gouverneur! Der Doctor O' Mcara hat gestern Long-wovd verlassen und sonach die Behandlung seines Kranken plötz- !lich ausgcben müssen. Es hat dieselbe am heutigen Morgen auf- ^
gehört, und sonach am heutigcu Morgen die Verübung eines gro- -
ßen Verbrechens begonnen!! — Nach den Briefen des Herrn ^Grafen Vertraut», vom iZtcn, -istcn, -ästen und 27stcn April ibleibt mir nichts mehr zu sagen übrig. Der Kaiser wird nie ei-nem andern Arzte den Antritt vcrstattcn, als Herrn O'Meara,oder demjenigen, den man ihm "ach dem oben angezogenen Brie-fe vom lätcn August aus Europa schicken sollte. Ach habe denBrief, den Sie mir gestern geschrieben haben, mitgethcilt. Daswas Sie hier lesen, ist das Wesentliche der Antwort, welche ichIhnen zu ertheilen beauftragt bin.
Ich habe die Ehre u. s. w.
Der Graf Montholon.
Brief des Grafen Bertrand an Sr- Eminenz denKardinal Fesch *).
Gnädiger.Herr! Der Haushofmeister des Kaisers, Herr Cp-priani ist an: -7sten Februar, Nachmittags um 4 Uhr, verstorben.
Man hat. ihn auf dem protestantischen Kirchhofe allhier beerdigt sund die Diener der hiesigen Kirche haben ihn dabei ans gleiche !Weise, wie einem Ihrer Sccte Angehörenden behandelt. Es ist ^dafür gesorgt worden in dem Todtenscheine, den ich Ihnen schicken 'würde, wenn nicht ein Auszug aus meinem Briefe dessen Stelleverträte, bemerken zu lassen, daß er im Schooße der römisch-apo-stolischen Kirche verstorben sei. Der hiesige Geistliche wäre gernbei seinem Tode gewesen. — Er selbst wünschte sich aber einenkatholischen Geistlichen. Da wir den nicht haben, so wurde der
*) Ich habe geglaubt, diesen "Brief der mehrere nähere UmständeLongmood betreffend und mgleich so manche Züge enthält, wor-aus die dortige eigentliche Lage »äber hcroorgehc, hier cinschalien i»muffen.