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ick doch au ihm bisweilen eine Art von Rücksicht bemerkt undÜberbein wurde er von jenem «»gehetzt und anfgereizt.
Als mir 2br Bote, Mylord! mitten in der Nacht meineDeportation anzeigte, ließ er mir keine andere Wahl, als Calaisoder Ostende. Kaum hatte ich meine Besinnung und gleichwohlmußte ich mich auf der Stelle entscheiden. Wenige Stunden nach-her, als ich mir min die Sache überleg n konnte, fragte ich, obes mir denn nickt erlaubt sei, nach Amerika, oder irgend einemandern Punkte des Continents zu gehen. Er verneinte solches, mitdem Hinzufügen, daß er bereits meine Wahl der Regierung ge-meldet habe. Ich bestand ans meinem Verlangen — er erwiedertejedoch, daß alle meine Mühe vergeblich sevn würde. Sollte dennseine Versicherung wirklich wahr gewesen sepn? Mylord! ich kanncs nicht glauben — aber bei alle dem hat sie mein Loos be-stimmt.
Man hat mir den Befehl Sr- Könlgl. Hoheit des Prinz Re-genten, Groß-Vrittanien sogleich zu verlassen, zwar gezeigt, aberes verweigert, mir denselben in die Hände zu geben. Ist dieseWeigerung eine gewöhnliche Form? War cs eine Vorsicht, dieman gebrauchte? — Sollte diese Kvnigl. Urkunde irgend eine Ver-antwortlichkeit nach sich ziehen — oder hat man etwa gefürchtet, ichmöchte mir sie zur Ehre rechne»? Und in der That, könnte ick,denn wohl anders — da sie keine Beschuldigung irgend einer<libelthat enthalt und nur eine seltne Anhänglichkeit, die Treueeines Diners zu bestrafen scheint, der das Loos seines unglückli-chen Herrn theilen wolltx.
Beider beschränkten Wahl, Mylord! welche Sie mir gelas-sen haben, gab ich aus einem in der innigsten Verehrung für meinVaterland gegründeten Zartgefühle, Ostende den Vorzug vor Ca-lais. Es wäre mir doch gar zu schmerzlich gewesen, hätte manje sagen können, daß ich von meinen eignen Mitbürgern wegeneiner tugendhaften Handlung verfolgt worden wäre; und doch wä-ren sie dabei vielleicht noch zu entschuldigen gewesen. Von IhrerSeite, Mylord! war meine Deportation aus England nichts a.Sein wahrer Eigensinn — eine ganz unverantwortliche Härte.
Wie dem nun auch seyn mag — ich bin jetzt auf dem Con-tincnte. Es ist dieß Ihr gegen meinen Willen vollbrachtes Werkund Sie erlauben, Mylord! daß ich hierbei noch einen Augen-blick verweile. Wenn ich mein ganzes Leben überblicke, so findeich, daß es glücklicher Weise keinen Winkel in ganz Europa giebt,wo ich nicht mit einer ruhigen Brust, mit heitrer Stirne und ohnealle Furcht erscheinen könnte. Wenn daher Sie, Mylord, weder