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stimm» Summe Geldes vorzustrecken, hierdurch aber ein Betragvon vier oder fünf Millionen zusammen gekommen seyn. DieSache wäre eigentlich nicht unmöglich, wenn man annähme, daß esStaatspapiere oder Anweisungen gewesen wären; aber es sollen vierbis fünf Millionen in Gold- oder Silbcrmünzen gewesen seyn, weilman sie ja auf einen Packwagen geladen hatte. Wenn man nunauch glauben wollte, daß fünfzig Personen hierzu beigetragen undeinen Theil der empfangenen Wohlthaten dem Wohlthäter zurück-gegeben hätten, so müßte jede derselben gleich hunderttausendFranken Münze, in dem Augenblicke einer allgemeinen Gefahr,bei der Erwartung des Einzugs der Fremden in die Hauptstadt, beisich gehabt haben. Dies sind denn die Betrachtungen, wozu dieErzählung einer Thacsache Anlaß giebt, die allerdings, um begrif-fen zu werden, noch einiger näheren Erläuterung bedurft hätte. DieDankbarkeit thut selten Wunder und will man etwas von ihr er-warten, so darf man doch nur sich auf das Mögliche beschränken.
§. 4.
Selbstmord Napoleons.
3. August 1815.
„ES käme nur darauf an, ein wenig seinen Kopf aufznsetze».^
Bd. i. S. Z6.
Man erinnert sich bei diesem Gespräche über den Selbstmorddessen, was eine Menge starker Geister sowohl im Jahre 1814 beider ersten Thronentsagung, als auch Im Jahre 1815, bei der zwei-ten Abdankung und selbst in der Zwischenzeit nach der Schlachtbei Waterloo, über den Weg sagte, den Napoleon, als er. seinenUntergang für unvermeidlich erkennen mußte, hätte gehen sollen.Alle hielten ihn für einen Feigherzigen, daß er das Leben der Ent-ehrung vorziehen könne. DaS war der höflichste Name, den sieihm geben wollten und fast machten sie sich ihre Mäßigung zumVorwurfe. Aber wohl zu merken: hätte er ihre Wünsche erfüllt,so war er auch ein Feigherziger, der sich selbst gemordet hatte;denn der eine Satz hält dem zweiten die Waage. AlS man nunsah, daß er vorzog, lebend zu bleiben, ging man so weit, ihm jedeArt des Muthes ganz abzusprechen. Wie blind macht doch die Lei-denschaft! Denn welchen Namen, welchen Grad der Verachtungverdienen sonach alle diejenigen, welche ihm so lange Zeit folgten,ihm bienten, ihn abgöttisch verehrten, ihn, der durchaus gar keinenMuch besaß. Die Soldaten Werdens wohl besser wissen. Wo wäredenn die Gewalt hergekommen, die er über sie hatte, wenn er blos