Menschen waren wir einst, wie ihr vor Kurzem noch wäret;Aber er hat uns zu dieser Vollendung erhoben,
Welchen ihr wandeln hier bei den Sternen seht, mit des
Urlichts
Glanze bedeckt und mit Wundenmalen. Lernet, ihr könnt hierVieles lernen! Erwählet ihn euch zum Helfer; erwähletIhn auch nicht! So frei, wie jetzt, seyd ihr niemals gewesen.
Dreimal die Aeit, die ein Engel, bevor er von einemEntschlüsse
Uebergeht zu dem andern, die dann der Unsterbliche zweifelt,Folgten die Seelen jetzo nur nach und blieben ans einemSterne zurück und warteten dort ans Lehrer, die JesusIhnen wurde — Gabriel rief's — von dem Thron zusenden.
Weit in der Ferne sah des Ewigen Thron die Trinmpb-schaar
Und des Allerheiligsten Nacht an des Ewigen Throne.
Schon verhüllten ihr Antlitz mit ihren Flügeln der EngelViele. Das Antlitz Deß, der geopfert auf Golgatha's AltarBlutete, ward lichtheller. Ein Chor Erstandener bebteFreudig, und erst nach langem Verstummen begann es von
Neuem
Seine Psalme, begann's hinauf nach Sion zu singen:
Begleit' ihn zum Thron auf, o Lichtheer,
Mit der Harf' ihn, der Posaun' Hall und dem Chorpsalm,Jesus, Gottes Sohn! Menschlich ist er.
Gnädig! Das rufest du laut, blutiger Altar!