Unterdeß, da Jesus den Weg durch die Heitre zum ThroneGottes ging, entschied er von fern das Schicksal der Seelen,Welche das Leden der Sterblichkeit jetzt verließen. Sie mußtenSinken oder steigen, nachdem in ihnen der RichterTrieb' erschuf, sich empor zu der Wonne Gefilden zu hebenOder hinab sich zu senken, hinab, wo die ewige Nacht
herrscht.
Jetzt rief Einer der hohen Triumphbegleiter: Es steigen,Sieh', aus allen Landen, aus allen Völkern der Erde,Steigen Seelen herauf! Ein Anderer rief in der WonneSeines Herzens den Auferstandcnen zu: Der EntschlafnenSeelen machen sich auf und werden Licht: denn ihr Licht
strahlt
Ihnen entgegen, und vor ihnen geht des VersöhnersHerrlichkeit auf! Der Unsterbliche schwieg. Noch war es den
Seelen
Unbekannt, wer Der in der Mitte dieses Triumphs sey.Wer die Schaarcn um ihn; bald aber erkannten sie MenschenUnter den Schaaren, und süßes Gefühl, daß sie Menschen
erblickten,
Ueberströmete sie. Doch, da sie von Antlitz zu AntlitzIhre Brüder sahn, erstaunten sie, zweifelten, sanftesSchauers voll. Denn die Auferstandnen, nun Himmlischen,
waren
Furchtbar und schön, voll Hoheit, wie keine Hoheit sie kannten,Waren vielleicht auch Götter. Allein der Götter EinerSprach zu ihnen, und lieblich erscholl des Redenden Stimme: