186
Ohn' Aufhören am Thron seyn!
Die Erschaffung zu des Sohns Heil hast dann duVollendet! O, dann führt das Glück unslind das Elend ins Lichtreich!
Was einst uns, dem Beglückten und dem Dulder,Labyrinthweg und Nacht warDas führt uns zu dem ewigen Heil hin!
Indes; welkt auf ErdenDer unsterbliche Mensch weg
Und empfindet Herannahn des Todes,
Herannahn der Verwesung,
lind verweint, in Wehklag' ergossen,
Den Beginn des Daseyns
Und weiß doch, daß cs Gott einst mit WonneVollbringt, er, der ihn auch zu dem Heil schuf!
Ja, so, Gott, vollbringst du's!
Ach, trüb' ist und Nacht ist der Gedanke,
Daß ins Loblied der HimmelDer Angst Stimme sich mischt,
Und mit Thranen sich die Wehmuth von GräbernEmporhebt ins Getön, wo EntzückungDer Chvrpsalm zum Thron ruftUnd sanft Lispeln den Harfen entlockt,.
Wenn in Lank weint die Wonne!
Cherubim und Erstandene tönten vom UntergangeBabylons. Also sang der Erstandenen Chor dem Vol
lender: