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Darum erhub höher er sich, wie die andernBäum' im Gcfild, und es ward ihm zu der AesteVollem Sproß und der Zweige Wassers,
Sie zu verbreiten, genug.
Nisteten nicht Vögel auf ihm, und das Stanbthier,Lag's nicht um ihn, wie unzählbar? In des hohenQuellentrnnkenen Baums BeschattungWohncten Völker umher.
Ceder des Herrn, warst du, wie er? und, o Tanne,Du, wie sein Ast? und du Ahorn, wie sein langerSchöner Zweig? Vor der Schaar der BäumePrangt' er im Haine des Herrn.
Halt' ihn nicht Gott also geschmückt und mit dichtenAesten erhöht, daß die Bäum' ihn in dem GartenGottes neideten? Weil sein WipfelAlso gen Himmel erwuchs,
Hub sich sein Herz schwellend empor, daß so hoch erStünde. Du gabst ihn dem Stärksten der Tyrannen,Rächer nun, in die Hand, daß er's ihm,
Wie er verdiente, vergalt!
Fremder Gewalt rottet' ihn aus und zerstreut' ihn.Auf dem Gebirg, in den Thalen, an den Bächen,
Lagen niedergestürzt, zerschmettert,
Aest' ihm und Zweig' ihm umher.