Das Feld der Assyrer. EntstehnWar ihr König mit Entsetzen.
Aber der Seher der Herrlichkeit Gottes am Chebar ent-schwung sich
Nebst zwölf Jünglingen, Engeln und Menschen, des feiern-den Heerzugs
Lichten Chören. Ihr Flug schon erklang, da die Saiten noch
schwiegen.
Und sie schwebten den göttlichen Sohn anbetend vorüber.Furchtbar schön war ihr strahlender Schwung und der Himm-lischen Anschann
Und die Flamm' in dem Blick. Sie begannen dem Herrscher
in Juda:
Rächer, wie oft hast du gerächt dein erkornesLerdendes Volk! wie zerschmettert die Zerstörer!
Hast sie bluten gemacht! Die BlutgierLechzten, entrannen dir nie.
Glich nicht des Nils schreckendes Thier dem Assyrer?Libanons Pracht, wie sie anfsteigt zu beschatten,
Hatte dieser. Er stand von LaubeDick, und sein Wipfel empor.
Wasser um ihn machten ihn groß, und an StrudelnHub er den Wuchs. Um den Stamm her des ErhobnenRauschten Ströme, den andern BäumenSendet' er Bäch' ins Gefild.