Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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Labitha, Stephanus, Joses und Portia. Neben ihr spielte.Streute Blumen ihr in den Weg der Knabe Ncphthva,Junge Blumen und Sprosse mit halbgebildetem Laube.Vielmal sah er sie au und lächelte viclmal ihr Unschuld.

N. Portia, so ist der Weg zu dem Himmel, und ich bin der

Engel,

Der dich führet! Es stürzet' ihr oft die M-re der Freudelieber die Wange. Sie war nicht Mutter; aber ein Knabe,Nah den ewigen Hütten, geleitete sie zum Versöhner.

P. Knabe, der Weg zu dem Himmel ist schön, und ich liebe

den Engel,

Der mich führet. N. Ich liebe dich auch; doch lieb' ich noch

mehr einst

Da dich, wo an dem Ende des Blumenwegcs uns andreCedcrn schatten und Palmen, der Frühling ewig uns schimmert.Joseph und Nikodemus erreichten die Beiden. Sie hörtenErst ihr Gespräch und grüßten sie dann mit dem Gruße des

Friedens,

Christus Gruße, so oft er den Seinen sich offenbarte.

Und sic traten zu Magdale hin und der Mutter des

Mittlers.

Mirjam sah die Heidin, und Freude befiel und VerwundrungSie, daß Christus schon itzt in den Himmel Portia rufe.

Und sie rührte die Harfe der neuen Jerusalem wieder:

Sohn des Vaters, noch mehrest du stets der Erben desLebens,

Deiner Seligen Schaar! Viel' hast du heut dir versammelt,Daß siedein Antlitz sehn, den Gott von dem Tode geweckt hat!

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