Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
130
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Wege, der aus dem Thale nach Tabors heiliger Höh' steigt?Ach, wie auf allen Pfaden zur Wonne schneller des PilgersStab sich bewegt, und dunkler der Staub der Füße sich wölket!Ach, es eilen der Glücklichen Viele, Viel' der ErkoruenChristus herauf, ihn wieder von Gott verkläret zn sehen!

Aber Mirjam ließ den Gesang und die Saiten ertönen:Ja, verklär' ihn, auch mit dieser Klarheit, v Vater,

Daß das Antlitz des Menschensohns die erste GemeineSehe mit Himmclswvnne, sie seines Lichtes StrömeTrinke, dadurch auf immer gelabt, und nach Tröste niche

dürste,

Dann nach Erquickung nicht lechze, wenn nun das Schwert

der Tyrannen

Ueber sie kommt, und sie, ihr letztes Zeugniß zu zeugenVon dem Sohne Gottes, heran zu dem blutigen TodeGehen! Laß dann nicht säumende Qual die Nahen am ZieleUebcrlasten und bald ihr Blut, o Erbarmender, reden!

Mg. Bin auch ich erkoren, das große Zeugniß zu zeugen,Ich gewürdigt, zu gehn den blutigen Weg zu dem Grabe,Sohn des Vaters: so wende nicht ganz, wenn ich langsam

sterbe,

Dich von der Sinkenden. Mir genügt ein Brosam des

Trostes!

M. Dir genüget, nicht ihm, der dein so sehr sich erbarmt

hat,

Brosame nur zu geben. Wenn er zur Zeugin dich rufet:Siebe, so ist dir keine der Qualen alle so sehr Qual,

Daß du nicht wieder hörest die Himmelsstimme: Maria!