Und hinab. Sie gingen mit scharfer Forschung GebcrdenLangsam vorüber und schauten voll Ernst in die Schaaren
und riefen:
Komm'! Dann führeten sie dieGernfnen, wie trübe Ge-danken ,
Stumm sie alle, wie Bilder am Grab, als Gräber noch waren,Auf den Gerichtsplatz hin. Da ward ein Seraph gesendet;Der trat langsam hervor und brachte den hohen Befehl mit:
Fallt'ans das Angesicht nieder und Hort das Urthcil, dasvormals
In dem Leben der Stunden, allein für sich nur, der Frommelieber euch sprach und sich zitternd warnte, selbst selig zu
werden!
Ach, ich sah sie erblassen und niederfallen zur Erde!
Und sic lagen und hielten zertrümmerte Felsen. Der SeraphTrat stillschweigend zurück. In dem Glanze der reineren
Tugend,
Mit der Hoheit der Religion, die er drüben am GrabeSchon in ihrer Göttlichkeit sah, erhob sich der besteUnd der liebenswürdigste Jünger, der fromme Johannes.Und die Aeltestcn standen um ihn. Er erhob sich, die Stolzen,Welche zur Erde niedergesunken auf dem GerichtsplatzLagen, die zu enthüllen, ihr Thun dem Tage zu zeigen.Gleich dem Wetter des Mächtigen, traf er nicht jede der
Tiefen,
Jede Höh' nicht, berührete nur hier Gipfel, dort Abgrund;Ließ dann schweigen die schreckende Wolke. So sprach er: Ihr
schuft euch