Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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Aber ewiger Tod. Ihr habt die schäumenden BecherEurer Gifte, die Wollust kränzt' und die Lache des Hohnes,Unter die Leute getragen, noch öfter in die Paläste,

Daß von dem baubertrunkc der goldne Tyrann hiutaumelndTod und Menschlichkeit leichter vergaß und über den GräbernJenes Gericht, das nun sein tansendängigcs AntlitzGegen alle Thronen gewandt, die Hangenden WolkenAlle gen Himmel empor gehoben und Jesus enthüllt hat!

Stille war in den Himmeln; bald aber traten die Väter,Von dem erwählten Geschlecht in glänzende Kreise zusammen,Auch viel' beugen aus Denen, die noch von diesem GeschlechteVor dem Abend des Weltgerichts zu dem Sohne sich wandten.Und wie Wolkenheere, die Flamm' in dem Schoße, so wallten,Furchtbar zu schau», die beugen hervor; und Einer erhob sich,Alle begleiteten seine Geberde mit Beifall, sprachenAll' ein Tvdesurthcil mit ihm. Der Gesendete sagte:

Als er der Menschen Leben noch lebte, da rief er zu beugenSeiner Gottheit Todte herauf; da beschlossen der SpötterErstgeborne, die beugen zu tödten. Nun ward, daß es zeugte,Abrahams nnaussterbliches Volk von Neuem erkoren,

An dem schrecklichen Tage des Grimms, da es selber des

Sohns Blut

lieber sich rief und vor des Gerichts umnachteten Altar,

Als ein feirliches Opfer, trat, dort ewig zu blute».

Also geheiliget, wurden wir unter die Völker der ErdeSchaarcnweise versandt, von des Richters Blute zu zeugen.Schaut, hier stehn wir, und dort stehn unsre gerichteten

Brüder!