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3 (1844)
Entstehung
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Schufen sich also. Sagt's nicht am Thron, verschweigt's inden Hütten,

Wo die Glücklichen wohnen, daß sic so elend sich schufen!Aber bewein'ich sic noch? sie nicht! die Hoheit des Menschen,Die sie zu weit, ach, zu weit von dem Zwecke der Schöpfung

entfernten.

Diese bewein' ich. Kein Mitleid? und, ach, ihr saht doch

den Jammer

Ihrer Seele, vernahmt das tiefe Röcheln des Todes!

Selbst ihr letztes Jammergeschrei vermochte die zarteZitternde Nerve bei euch nicht zu rühren, die Andern beim

Anblick

Einer bittenden Thräne die ganze Seele bewegte?

Zwar ich fordre von euch nicht, durch süßen heiligen SchauerBei der leidenden Unschuld Anblick erschüttert zu werden,Litte die Unschuld noch, so war' der diesen GerechtenEine Seligkeit mehr doch fordr' ich Spuren der Menschheit,Schwache Dämmerung doch von einer unsterblichen Seele!Weh' euch, kein Mitleid! Ihr konntet den Wurm auf der

Erde nicht anschann,

Ohne den Schöpfer voll Huld in des Wurmes Freude zu sehen.Euer Auge konntet ihr nie zu dem Himmel erheben,

Ohne den großen Erbarmcr zu sehn. Ihr habt es gen HimmelNiemals erhoben, nie habt ihr geweint, ihr habet euch

niemals

Eines Menschen erbarmt! So hört denn die Rache, diesäumte,

Aber itzt eilt: Der Richter der Welt erbarmet sich auch nicht!