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So viel Ewigkeit hatte noch nie ihr Antlitz getragen!
Und sie sang mir Adams Gesicht. Sie selber verscnmmteOft, da sie sang. Die Wange glüht' ihr, es stieg zusehendsIn die glühende Wang' ihr schnelle Blässe. Die LippeRüste stammelnde Donner, und ernst her schaute das Auge.Fast entsank die Harfe der starrenden Hand, und die KroneBebt' um ihr fliegendes Haar. Dann erhob sie sich wieder,
dann kam ihr
Jedes Lächeln der ewigen Ruh' in ihr Antlitz herunter.Dann, mit hundert Flügeln geflügelt, mit Schwingen des
Sturmes,
Stiegen die Erstgebornen der Seele, die wahrsten GedankenAns zu Gott. So sah mein Auge sie, starrt' in die Nacht hin.Mit der Linken berührt' ich die Erde, mein Grad, und die
Rechte
Hub ich gegen den Himmel empor. Der Erde BewohnerOder des Grabes, was ich vermag. Das will ich euch singen.Tausend Gedanken erflog mein Geist nicht, zu tausenden fehlt
mir
Stimm' und Gesang, und tausendmal tausend verbarg sie
dem Hörer.
Adam begann. So strömten die Lippen des Erstgeschaffncn:Schnell, der Cherub denket so schnell, so wurd' ich gcführerUnter die Schaarenheere der auferstandenen Tobten.Gränzlos war das Gefild der Auferstehung. Sie waren'sAlle, meine Kinder. O ewiger Vater der Wesen,
Welch ein Anschaun war es, und welches das Anschaun Dessen,Der auf dem Throne saß, die Kinder Adams zu richten!