Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
59
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Ihm zu erzählen, könnt' ich mich, wie die Erstandncn des

Mittlers

Sich den Zeugen entdecken, ihm auch entdecken. Allein erWird ja vielleicht, wie es schon sein Semida ward, wie es CidliWurde, verklärt! L. O Abend, den Gott mich erleben in diesemZweiten Leben läßt, glückseliger Abend, wie machenDich mir festlich die Pilger des Herrn! Wie würde Maria,Lebte sie, deiner sich frenn, wie forschen, wer wirklich ein Pilger,Wer ein Unsterblicher sei), schon Einer der Heimath des Himmels!M. Könnt' ich dir nur erscheinen: ich wollte, du Theurer, sie

Alle

Dir entdecken, wer in dem Staube noch wallet, und wer nurErdebewohner euch scheint. Die Unsterblichen, Lazarus, habenEine Hoheit, die sie nicht stets zu verbergen vermögen,Scharm bisweilen, wie Engel, auf euch. Wer Acht hat und

sehn kann,

Sieht es. Ich rede ja da, als wär's mit dem Bach und

dem Grabe.

Lazarus höret mich nicht; mich hören der Bach und das Grab

nicht.

Doch will ich mich, mein Bruder, der süßen Täuschung, als

könnt' ich

Mit dir reden, noch überlassen. Der Greis mit dem schönenBlüthenhaar und dem röthlichen Wanderstab an der PalmeIst Husai. Der Jüngling, der dort an der Krümme des BachesErst das Auge gen Himmel erhebt, ist Jethro, der SchäferMidians. Siehe, sie ist in einen Schleier, dem Duft gleich,Eingehüllt und mit Golde gegürtet, die sanfte Megiddo,