Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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Um Erlösung. Der Unbarmherzige, AllgerechteHörte mit diesem Rufen, waS sonst kein Unsterblicher hörte,Selbst der Seelen leises Gebet, die mit Demuth von ferneStanden. Da schwebten hinab der Botschaft Engel und gingenUnter den Schaaren umher und sonderten. Stunde der WonneUnd der Thräncn der Wonne war mehr wo tönet die Harfe,Welche von dir zu singen vermag? O, rührt' ich sie, sängeSie von den Thränen auch, und, war' ich gelehrt durch den

Engel,

Der sie mir hätte gebracht, auch von dem künftigen HeileDerer, die weinten, viel mehr, als weinten, belastet von

Elend,

Wider die Vorsicht murrten und, ach, erblos in dem Lichtrcich,Wie sie wähneten, ewig nun und von der VerzweiflungStrom ergriffen und Strudel gedreht und Sturm, sich em-pörten.

Jetzo war die Sondrung vollbracht. Die Schaaren der FreienSteigen verklärt ans der Tief' empor und folgen den Engeln,Die sie führen. Die Führenden sind zu der weiten WallfahrtDurch die Welten umher mit Hellen Gürteln, als hätteSie die Morgenröthe gewebt, begnrtet und tragenGoldene Stäbe, mit denen sie oft, wie sehr auch der ReiseDurch die Welten die Pilger sich freuen, gen Himmel weisen.Als die letzte Schaar der Freien die Tiefe verließ, kamSchnelle Dämmerung, ging noch schneller unter der ersteIhrer Tage. Gehüllt in dauerndes Dunkel, wie vormals.Blieb drei Erdewendungen laug die Versammlung der GeisterSprachlos stehn; an der vierten erhoben sich Etliche, gingen