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3 (1844)
Entstehung
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Hoch dic Flamme, den Haufen in Schaarcn nach. So em-pört sich,

Heden sich Stürme, das Meer; erst rauschen Wellen, wie

Hügel,

Aber nicht lang, und es brausen Wogen, wie Berg', ans

Gestade.

Etliche kehrten zurück. Denn immer wallten die SterneIhres Weges noch fort. Doch weit hinab an dem StromeStanden, die Flamme zu schöpfen bereit, unzählbare Tvdte,Daß sie eilten und schauten, wenn nun der Verheißnc des

Engels

Käme, wenn nun die Erscheinung des lebenden Tobten

erschiene.

Jesus sprach zu Gabriel: Eile voran. Und der SeraphSchwebte nicht lang, so trat er, wie sie noch niemals ihn

sahen,

Ganz mit Herrlichkeit überklcidet, mit Strahlen des Urlichts,In des Gefängnisses Thor. Da wurde Gethsemane stärker,Nun noch stärker erschüttert, so sehr, daß die wartenden

Haufen

Endlich sahn, wie der Stern mit wankendem Pol aus der

Bahn wich.

Schaaren eilten hinab, zu verkündigen, sahen den SeraphKaum, der vor ihnen in der Herrlichkeit stand. Der Ver-söhner

Kam, und Tag ging auf vor dem Göttlichen, leuchtet' hinunterIn des Gefängnisses tiefes Geklüft, auf die FelsenhängeVoller trüber Quellen, hinab in die fernsten Gewölbe